Zai Jian Wehr, Ni Hao China

Badische Zeitung, 15. Dezember 2009

Wenn Jakob Knauf “Ni Hao” sagt, hört es sich schon ziemlich Chinesisch an. Kein Wunder, er hat schon vor dreieinhalb Jahren angefangen, Mandarin – eine Art Hoch-Chinesisch – zu lernen. Daher weiß er auch, dass es zwar wie “Hallo” oder “Guten Tag” gebraucht wird, aber eigentlich “Du gut” heißt. Das ist aber nicht alles, was er für seinen China-Aufenthalt gelernt hat. In den nächsten sechs Monaten wird der 19-Jährige für die Wehrer ab und zu darüber aus Hangzhou in der BZ berichten.

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Das Tausend-und-eine-Nacht-Gefühl

EinsLive Sendungstip fuer den 21. Dezember 2009

Er ist 19, hat gerade Abitur gemacht und singt nebenbei im Chor. Doch insgeheim hegt Tobias Lösche schon lange ein Faible für alles Orientalische. So hat er sich bei Kulturweit beworben, dem neuen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes. Mit Erfolg: Tobias gehört zu den ersten 200 jungen Bundesbürgern, die in die Ferne geschickt worden sind. Der junge Deutsche arbeitet nun für ein halbes Jahr am Deutschen Archäologischen Institut in Damaskus.

Damit erfüllt sich für Tobias ein Traum: Er geht auf Tuchfühlung mit den Einheimischen, nennt seine syrische Gastmutter bereits Mama und findet sich bestens zurecht in den verwinkelten Gassen der Damaszener Altstadt. Im syrischen Wüstensand geht er auf Schatzsuche. Er buddelt in einer Jahrtausende alten Siedlung und bestaunt die Überreste des Königreichs Qatna.
Tobias erlebt Syrien zwischen Handys und Hisbollah-Stickern, zwischen Vergangenheit und Zukunft und in beides vergräbt er sich. 1LIVE-Reporterin Stefanie Markert hat ihn auf seiner faszinierenden Spurensuche begleitet – die Reportage am 21. Dezember ab 23.00 Uhr in 1LIVE Plan B.

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400 Besucher informieren sich über Freiwilligenarbeit im Ausland

Hannoversche Allgemeine, 10. Dezember 2009, Julia Sellner

Nie wird er das Jahr in Brasilien vergessen, wird sich immer an die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und die positive Lebenseinstellung der Menschen erinnern: Für den 19-jährigen Max Frömling war die Entscheidung, nach dem Abitur als Freiwilliger ins Ausland zu gehen, die wohl beste in seinem Leben. Von seinen Erfahrungen berichtete der Laatzener am Donnerstag beim landesweiten Informationstag „weltwärts und zurück!“, zu dem der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den Pavillon eingeladen hatte. Den zahlreichen interessierten Besuchern aus ganz Niedersachsen – rund 400 kamen insgesamt – berichtete Max Frömling in einem von rund 20 Workshops von seiner Arbeit in einer brasilianischen Schule, aber auch von „weltwärts“, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des BMZ. Über die seit 2008 bestehende Dachorganisation, die derzeit mit 216 Entsendeorganisationen zusammenarbeitet, hatte der Laatzener das geeignete Projekt für sich gefunden und wurde von ihr während seines Aufenthalts im Ausland finanziell unterstützt. „Durch die Zusammenarbeit mit ,weltwärts‘ konnte ich mir das Jahr sogar als Zivildienst anrechnen lassen“, sagt Frömling, der in Brasilien sein Sprachtalent entdeckt hat und nun interkulturelle Sprachwissenschaften studieren will.

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