Hannoversche Allgemeine, 10. Dezember 2009, Julia Sellner
Nie wird er das Jahr in Brasilien vergessen, wird sich immer an die Gastfreundschaft, die Herzlichkeit und die positive Lebenseinstellung der Menschen erinnern: Für den 19-jährigen Max Frömling war die Entscheidung, nach dem Abitur als Freiwilliger ins Ausland zu gehen, die wohl beste in seinem Leben. Von seinen Erfahrungen berichtete der Laatzener am Donnerstag beim landesweiten Informationstag „weltwärts und zurück!“, zu dem der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den Pavillon eingeladen hatte. Den zahlreichen interessierten Besuchern aus ganz Niedersachsen – rund 400 kamen insgesamt – berichtete Max Frömling in einem von rund 20 Workshops von seiner Arbeit in einer brasilianischen Schule, aber auch von „weltwärts“, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des BMZ. Über die seit 2008 bestehende Dachorganisation, die derzeit mit 216 Entsendeorganisationen zusammenarbeitet, hatte der Laatzener das geeignete Projekt für sich gefunden und wurde von ihr während seines Aufenthalts im Ausland finanziell unterstützt. „Durch die Zusammenarbeit mit ,weltwärts‘ konnte ich mir das Jahr sogar als Zivildienst anrechnen lassen“, sagt Frömling, der in Brasilien sein Sprachtalent entdeckt hat und nun interkulturelle Sprachwissenschaften studieren will.
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