Zum Zivildienst nach Peru
Neue Westfälische Zeitung,21. Juli 2009, Anneke Quasdorf
Maximilian Dornhoff hat sich gegen den Wehr- und für den Zivildienst entschieden. Genau wie viele seiner ehemaligen Klassenkameraden. Allerdings gibt es einen Unterschied: Wenn sie kleine Kinder oder Senioren betreuen, wird Dornhoff tausende Kilometer entfernt über Projekten für den Umweltschutz grübeln. Denn der junge Herforder ist im Freiwilligenprogramm “weltwärts” aufgenommen worden.
Die Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich in entwicklungspolitischen Projekten im Ausland zu engagieren. Entsendeorganisationen in ganz Deutschland kümmern sich um die Freiwilligen. So auch das Welthaus in Bielefeld.
Eine Möglichkeit, von der Dornhoff gleich überzeugt war. “Ich wollte nach dem Abi ins Ausland. Und gleichzeitig etwas bewegen.” Durch eine Veranstaltung in der Schule wurde der 19-Jährige auf “weltwärts” aufmerksam. Nachdem er erfahren hatte, dass er so gleich seinen Zivildienst ableisten konnte, war die Sache entschieden.

