Unser Leben anders sehen

HNA online, 31. August 2008

Sie ist weit, die Reise, die Felix Nickel aus Edermünde am Montag antritt. Es wird ein Ausflug in eine völlig andersartige Kultur, ein ganz anderes Leben. Ziel ist Madurai in Indiens südlichstem Bundesstaat Tamil Nadu. Dort wird der 19-Jährige 7647 Kilometer Luftlinie entfernt von seinem Zuhause ein Jahr als freiwilliger Helfer in der Entwicklungsarbeit aktiv sein.

“Die Idee, nach der Schule wegzugehen, hatte ich schon in der zwölften Klasse”, sagt der groß gewachsene junge Mann, der gerade sein Abitur an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Kassel gemacht hat und früher in Großenritte lebte. Ein Fernsehbericht Ende 2007 habe ihn aufmerksam gemacht auf “weltwärts”, einen aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst, der auch in Entwicklungsländer entsendet. Felix Nickel sammelte Informationen, bewarb sich auf Deutsch, Englisch und Französisch, erhielt im Januar die Einladung zum Auswahlwochenende in Weimar. Dort setzte er sich durch und ist dabei.

weiter…

Röfingerin leistet Entwicklungshilfe in einer bitterarmen Provinz Chinas

Augsburger Allgemeine, 29. August 2008, Jürgen Bigelmayr

Röfingen – Das stärkste Wirtschaftswachstum weltweit, die höchsten Auslandsinvestitionen, die viertgrößte Volkswirtschaft und die drittgrößte Handelsnation der Welt, jüngst Gastgeber organisatorisch perfekter und hochmoderner Olympischer Spiele, pulsierende Metropolen wie Schanghai, Peking oder Hongkong – das ist die eine Seite von China.

weiter…

Junge Entwicklungshelfer

Islamische Zeitung, 26. August 2008

Das von der Bundesregierung initiierte Programm «weltwärts» für freiwillige junge Entwicklungshelfer verzeichnet einen Ansturm von Bewerbern. «Aufgrund der großen Nachfrage werden wir im Jahr 2009 die Zahl der Teilnehmer von 3000 auf 6000 verdoppeln», sagte der Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdiensts (DED), Jürgen Wilhelm, bei der Vorstellung des Jahresberichts seiner Organisation am Dienstag. Rund 10 000 Bewerbungen seien seit Start des Programms vor einem Jahr bei den verschiedenen Entsende-Organisationen eingegangen, berichtete Wilhelm. Bis Ende des Jahres sollen rund 3000 Freiwillige, davon rund 300 vom DED, im Rahmen des Projektes ins Ausland entsendet werden.
Werbung

weiter…

1000 Freiwillige über “weltwärts” in Entwicklungsländern

Heute im Bundestag (hib), Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP, 20. August 2008

Die Bundesregierung zeigt sich mit dem neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst “weltwärts” nach den ersten sechs Monaten der dreijährigen Einführungsphase sehr zufrieden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (16/10100) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/9844) hervor. Bisher hätten 191 Trägerorganisationen die Anerkennung als weltwärts-Träger beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit beantragt. 130 Träger seien bereits akkreditiert worden. Die Entsendeorganisationen würden die Zahl der Bewerbungen für den Freiwilligendienst inzwischen auf 10.000 schätzen. Davon seien 60 Prozent Frauen. Bis August 2008 würden etwa 1.000 Freiwillige in 38 Länder ausgereist sein. Bisher wurden 1684 Freiwillige auswählt. Der Frauenanteil betrage 63 Prozent. Rund 80 Prozent der Teilnehmer seien 18 bis 19 Jahre alt, 20 Prozent 20 bis 28 Jahre.

weiter…
Antwort auf kleine Anfrage der FDP

Deutsche Jugend geht weltwärts

DW-World.de, 18. August 2008, Marina Martinovi

Afrika, Mittelamerika oder Asien – die deutsche Jugend ist entwicklungspolitisch sehr engagiert. Das Projekt “weltwärts” hilft jungen Erwachsenen Entwicklungsarbeit im Ausland zu leisten.

Deutschland in die Welt schicken und durch die Jugend die Welt nach Deutschland bringen das ist das Ziel von “weltwärts”. Das Projekt ist vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung initiiert worden und läuft seit zehn Monaten. In dieser Zeit sind mehr als 900 deutsche Jugendliche als Freiwillige in alle Welt geschickt worden, um Entwicklungsarbeit zu leisten. Die Bundesregierung unterstützt dieses Vorhaben mit Steuergeldern und zahlt monatlich 580 Euro. Davon dürfen die Jugendlichen rund 100 Euro als Taschengeld behalten.

weiter…

MdB Addicks: Bundesregierung drückt sich bei Weltwärts vor der Verantwortung

MdB Dr. Karl Addicks, 11. August 2008

Die Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hat bestätigt, was die FDP von Anfang an kritisiert hat. Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst “weltwärts” ist ein unausgegorener Schnellschuss des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), den die Entsendeorganisationen, vor allem die kleineren, ausbaden müssen. Was eigentlich gut angedacht war, wird durch eine schlechte Vorbereitung und Durchführung durch das BMZ wieder aufs Spiel gesetzt. (..) Angesichts der unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie einer fehlenden Evaluation ist es von der Bundesregierung verantwortungslos ab dem Jahr 2009 die geplanten 10 000 Jugendlichen “weltwärts” zu schicken.

Weiter…

FDP kritisiert Freiwilligendienst “weltwärts” – zu bürokratisch und schlecht vorbereitet

Saarbrücker Zeitung, 10. August 2008

Die FDP hat den neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst “weltwärts” als Schnellschuss des Bundesentwicklungshilfeministeriums kritisiert. “Was eigentlich gut gedacht war, wird durch ein schlechte Vorbereitung und Durchführung durch das Ministerium wieder aufs Spiel gesetzt”, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Karl Addicks der “Saarbrücker Zeitung” (Monatag-Ausgabe).

weiter…

Koffer gepackt und Russisch gelernt

Neue Osnabrücker, 9. August 2008, Lea Bissendorf

igentlich wollte Sandra Holtgreve nach Afrika. Auf jeden Fall ein Land außerhalb von Europa sollte es sein. Dann bekam sie die Zusage, auf der Russland stand. Hui, das ist ja interessant, sei ihr erster Gedanke gewesen, erinnert sich die 19-Jährige. Im September geht sie nun für ein Jahr nach Astrachan.

weiter…

Wehmut und Fernweh

IVZ online, 8. August 2008

Wehmut und Fernweh halten sich die Waage, sagt Alina Dingermann vor ihrem einjährigen Aufenthalt in Südafrika. Am Dienstag ist es endlich soweit, dann wird der Flieger Richtung Kapstadt starten und die 20-jährige Gescheranerin in eine neue, ganz andere Welt bringen. In Jefreys Bay wird die junge Frau ihren Freiwilligendienst antreten, um in der bekannten Surver-Stadt geistig Behinderte und verhaltensauffällige Kinder aus den Townships zu betreuen.

weiter…

Eine Reise ins Ungewisse

HNA online, 7. August 2008

Schwalm-Eder. Eine Reise ins Ungewisse: Felicitas Schenck geht für ein Jahr in eines der ärmsten Länder Europas. Moldawien. In ein Land, das in einer Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung jüngst so beschrieben wird: “Ein wirtschaftlich und gesellschaftlich ruiniertes Land, in dem Korruption und Kriminalität regieren.”

weiter…