Im ärmsten Viertel von Santiago de Chile
Baden Online, 31. Mai 2008
Die ersten drei Monate vergingen für sie wie im Flug, wie die 20-Jährige jetzt aus Südamerika berichtet. Der vierwöchige Sprachkurs war eine gute Zeit, unsere neue Heimat kennen zu lernen und die ersten Begegnungen mit einer neuen Kultur zu erleben, schrieb sie gerade an ihr Elternhaus.
Die Ankunft und Begrüßung durch die Vertreter der deutschen Hilfsorganisation Amntena vor Ort sei sehr herzlich und ziemlich überwältigend gewesen. Inzwischen habe sie sich an ihrem Arbeitsplatz in einem großen Kindergarten der Organisation eingelebt und hilft dort, wo sie kann: Sie verteilt die Mahlzeiten und hilft den Kleinsten beim Essen, sie singt, spielt und bastelt mit den Kindern, macht ihre Betten und putzt am Abend noch, wenn die Kleinen nach Hause gegangen sind.

