Die Qual der Wahl

Frankfurter Rundschau, 19. März 2008, Patrick Beuth und Goetz Herrmann

Müde, aber nicht unzufrieden sehen sie aus, als sie aus der Bad Homburger Humboldtschule kommen. Der erste Griff geht zur Zigarre, zur Feier des Tages. Die Abiturienten des Abschlussjahrgangs 2008 haben mit dem heutigen Tag ihre Klausuren hinter und viele Fragen vor sich. Die wichtigste lautet ganz einfach: Und was jetzt?

Weiter…

Echte Herausforderung in Guatemala gefunden

19. März 2008, Frankfurter Rundschau, Patrick Beuth

Der Lärm, der durchs Telefon dringt, ist ohrenbetäubend. Sebastian Janz ruft irgendetwas Spanisches, doch das Kindergeschrei im Hintergrund wird kein bisschen leiser. “Die kommen halt aus krassen Verhältnissen”, sagt der 20-Jährige aus Rüdesheim. Seit einem halben Jahr lebt Janz in Cobán, 200 Kilometer nordöstlich von Guatemala Stadt. Dort hat ein Priester von einigen Jahren angefangen, Kinder von den Müllkippen zu holen und ihnen Lesen und Schreiben beizubringen. Mittlerweile hat der Priester zudem eine Grundschule und eine weiterführende Schule errichtet.

Weiter…

Ökologisch und sozial

Das Parlament, 10. März 2008, Susanne Kailitz

Mehr als 30.000 Jugendliche engagieren sich in Deutschland in Freiwilligendiensten – ohne sie wäre die Arbeit in vielen Altenheimen, Krankenhäusern oder Jugendhilfeeinrichtungen wohl nicht zu stemmen. Doch vom Engagement der Jugendlichen profitieren nicht nur die Einrichtungen, in denen sie eingesetzt werden. Für viele der Jugendlichen, die gerade ihren Schulabschluss gemacht haben, ist die Konfrontation mit der Gebrechlichkeit anderer oder die Erfahrung, wirklich gebraucht zu werden und Dinge bewegen zu können, ein bedeutender Schritt beim Erwachsenwerden.

Weiter…

Auslandsaufenthalt

Echo Online, 7. März 2008

Ein Schuljahr in Australien, ein Au-pair-Aufenthalt in Frankreich oder ein freiwilliges Soziales Jahr in Afrika: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene zieht es in die Ferne. Allein rund 14 000 deutsche Schüler verbringen ein Highschool-Jahr im Ausland.

Weiter…

Neues Jugendfreiwilligendienstegesetz ist keine Lösung

Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, 7. März 2008

Der Bundestag hat heute den Entwurf für ein Jugendfreiwilligendienstegesetz angenommen, dem noch der Bundesrat zustimmen muss. Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) begrüßt einerseits, dass das Freiwillige Soziale und Ökologische Jahr im Kern erhalten und sinnvoll weiter entwickelt werden. Zudem ist erfreulich, dass für Freiwillige, die seit dem 1. Januar über das Bundesförderprogramm weltwärts einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst ableisten, Kindergeld gezahlt werden soll. Andererseits beseitigt das geplante Gesetz nicht wesentliche Hemmnisse für die Freiwilligendienste junger Menschen im Ausland, weshalb die meisten auch zukünftig außerhalb von FSJ und FÖJ entsendet und dadurch Nachteile haben werden.

Pressemitteilung als PDF

Auslandsaufenthalt

Echo Online, 7. März 2008

Ein Schuljahr in Australien, ein Au-pair-Aufenthalt in Frankreich oder ein freiwilliges Soziales Jahr in Afrika: Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene zieht es in die Ferne. Allein rund 14 000 deutsche Schüler verbringen ein Highschool-Jahr im Ausland.

Weiter…

Bundestags-Mehrheit will von Jugendlichen mehr soziale und ökologische Dienste

NGO Online, 6. März 2008

Der Bundestag will mehr junge Menschen für einen freiwilligen sozialen oder ökologischen Dienst interessieren. Das Parlament verabschiedete dazu am 6. März in Berlin gegen die Stimmen der Opposition einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur “Förderung von Jugendfreiwilligendiensten”. Damit soll die Förderung eines “freiwilligen ökologischen Jahres” beziehungsweise “freiwilligen sozialen Jahres” fortentwickelt werden. Danach kann künftig im Inland ein solcher Dienst im Inland in Abschnitten von drei Monaten absolviert werden. In bestimmten Fällen soll zudem eine Dienstdauer bis zu 24 Monaten ermöglicht werden, wenn dies durch ein besonderes pädagogisches Konzept begründet wird.

Weiter…

Jugendfreiwilligengesetz gut fuer “Weltwaerts”

SPD, 6. März 2008, Baerbel Kofler

“Weltwaerts” ist ein neuer Jugendfreiwilligendienst, der seit September 2007 das bestehende Angebot ergaenzt und um eine entwicklungspolitische Komponente bereichert. Mit dem heute erlassenen Jugendfreiwilligengesetz ist die Regelung des Kindergeldanspruchs fuer “Weltwaerts” rueckwirkend zum 1. Januar 2008 umgesetzt worden.

Weiter…

Das freiwillige Jahr wird flexibler

Epoch Times Deutschland, 6. März 2008

Das Freiwillige Soziale und das Freiwillige Ökologische Jahr können künftig kombiniert werden. Mit einem Gesetzesbeschluss des Bundestages vom Donnerstag sollen die freiwilligen Dienste flexibler und damit attraktiver werden. Wie das Familienministerium mitteilte, werden zurzeit rund 24.300 Plätze für Freiwillige aus Bundesmitteln mitfinanziert.

Weiter…

Jugendfreiwilligendienste flexibilisert

Der Tagesspiegel, 6. März 2008

Lange kämpften junge Menschen um die Anerkennung ihres Engagements. Nun stärkt der Bundestag den engagierten Jugendlichen den Rücken. Sie erhalten mehr Rechte während ihres Dienstes im Inland. Darüberhinaus fördert der Staat den Einsatz im Ausland mit Geld. So entsteht das größte Freiwilligenprogramm der Welt.

Weiter…