weltwärts gehen – der etwas andere Schritt

Magazin zur Entwicklungspolitik, Dezember 2007, Heidemarie Wieczorek-Zeul

Es gibt verschiedene Zeitpunkte im Leben eines jeden Menschen, in denen Weichen gestellt werden. Ein Freiwilligendienst in einem Entwicklungsland kann dabei eine wunderbare Erfahrung sein: Inne halten, sich orientieren, seinen Platz auf der Welt besser verstehen. Dieses Bedürfnis kann nach der Schule bestehen, nach der Ausbildung oder auch nach dem Studium. Mit “weltwärts” möchte das Bundesentwicklungsministerium Freiwilligen eine Möglichkeit bieten, sich tatkräftig einzubringen. Die denkbaren Projekte vor Ort sind vielfältig. Und die deutschen Entsendeorganisationen sind es auch.

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Über Zivildienst in Masatepe

Echo Online, 14. Dezember 2007

Am Montag (17.) bieten der Partnerschaftsverein Kreis Groß-Gerau – Masatepe/Nicaragua und Pfarrer Jürgen Fuge um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Groß-Gerau/Süd, Europaring 74, eine Informationsveranstaltung für Jugendliche und junge Erwachsene, die Interesse haben, ihren Zivildienst oder einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Masatepe zu leisten.

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Der Arbeiter-Samariter-Bund fordert eigenes Entsendegesetz

Presseportale, 4. Dezember 2007

Unsere Forderung nach einem eigenen Entsendegesetz mit einem geklärten sozialrechtlichen Status der Freiwilligen ist leider bisher politisch noch nicht umgesetzt worden.” bedauert Doris Siebolds, Referentin für die Freiwilligenarbeit im ASB. “Ein solches Entsendegesetz würde die bürokratischen Hürden für die Freiwilligenarbeit deutlich verringern.” Der Arbeiter-Samariter-Bund wünscht sich für die anstehende Novellierung des Gesetzes zur Förderung eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ-Gesetz) eine eindeutige Klärung der Umsatzsteuerpflicht für die Träger des FSJ sowie für den Ausbau von Freiwilligendiensten im Ausland.

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Generationsuebergreifende Freiwilligendienste bis Ende 2008 verlaengern

SPD-Bundestagsfraktion Pressemitteilung, 4. Dezember 2007

Es ist nicht selbstverstaendlich, sich fuer andere und fuer das Gemeinwesen zu engagieren. Dieses Engagement kostet Zeit und Kraft. 23 Millionen Buergerinnen und Buerger in ueber 600.000 Vereinen und Organisationen machen sich in Deutschland fuer unsere Gesellschaft an den Stellen stark, wo sie schwach ist. Dafuer brauchen sie unsere Anerkennung und zwar an 365 Tagen im Jahr. Wuerden diese Helden des Alltags nicht viel mehr tun, als sie muessten, waere unsere Gesellschaft um einiges aermer und kaelter.

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Für ein Kinderlächeln in Haus Nummer vier

Bietigheimer Zeitung, 3. Dezember 2007

Als Kerstin Weible Anfang des Jahres durch das TV-Programm zappte, blieb sie bei einer Sendung über ein russisches Kinderheim hängen und dachte: Da muss man doch helfen. Gesagt, getan. Seit kurzem ist die 24-Jährige in Pawlowsk nahe St. Petersburg und packt mit an.

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In die weite Welt

Der Tagesspiegel, 2. Dezember 2007

Nach dem Schulabschluss Arbeitspraxis oder Auslandserfahrung zu sammeln, ohne dafür gleich eine Lehre beginnen oder mit dem Studium starten zu müssen – das ermöglicht seit Jahren eine Reihe von Freiwilligendiensten. Im kommenden Jahr wird diese Reihe ergänzt: Das Freiwillige Technische Jahr gibt dann Einblick in technische Jobs. Der Dienst Weltwärts vermittelt einen Eindruck von der Berufswelt der Entwicklungszusammenarbeit – und vom Leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. „Der Schwerpunkt liegt auf Afrika“, sagt Holger Illi, Sprecher im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin, bei dem Weltwärts angesiedelt ist.

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