Ein neuer Fußballplatz für die Jugendlichen in Argentinien
Augsburger Allgemeine, 30. Oktober 2007
“In der ersten Nacht sind mir schon die Tränen gekommen”, erklärt Simon Peinlich. Wem wäre es nicht so ergangen, aus der heilen Welt des Landkreises Dillingen gerissen und gelandet mitten im Armenviertel der nordargentinischen Stadt Fernandez, in einem vollbelegten Zehnbettzimmer. Eine spärliche Unterkunft, “jedes Bett ein Eisengestell mit Matratze drauf”. Die frische Bettwäsche zuhause wird durch den Schlafsack ersetzt. “Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte”, sagt Simon jetzt. Die anfänglichen Anflüge von Heimweh seien schnell vergessen gewesen. Fast ein Jahr verbrachte er als Zivi in Argentinien und den angrenzenden Ländern.

