Aufbruch aus der heilen Welt

Berliner Zeitung, 26. März 2007, Maritta Tkalec

Was man für ein schönes Leben braucht, gibt es in Bad Münder am Deister – gepflegte Straßen, nette Geschäfte, Wälder, Berge, sogar Heilquellen. Wie angenehm muss es sein, wenn man zudem noch in einem hübschen, alten Backsteinhaus lebt, ruhig gelegen im Winkel einer Gasse, die Am Mühlgraben heißt und in der tatsächlich das Rauschen des Baches zu hören ist. Wunderbar kann man dort aufwachsen, mit Spielgefährten, einem Bruder, die Mutter immer da, die Großeltern in der Nähe – und Auslauf ohne Ende.

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Evangelische Verbände gründen gemeinsamen Freiwilligendienst

Jesus.de, 23. März 2007

Zwölf evangelische Verbände und Hilfswerke haben einen gemeinsamen Freiwilligendienst für junge Menschen gegründet. Das «Evangelische Forum entwicklungspolitischer Freiwilligendienst» will ab 2008 junge Erwachsene in Zusammenarbeit mit dem Bundesentwicklungsministerium an Partnerorganisationen in den Entwicklungsländern vermitteln.

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Missionar auf Zeit in Tasmanien

Remscheider General-Anzeiger, 23. März 2007

Der 21-jährige Nikolai zieht für ein Jahr nach Tasmanien, um behinderten Menschen zu helfen. Als „Missionar auf Zeit“ wird er dort in die Gemeinschaft der Arche ziehen. In „L’Arche“ leben Menschen mit und ohne geistiger Behinderung zusammen. „Viele Menschen mit Behinderung haben keine Familie – oder keine, die ihnen die Begleitung geben kann, die sie brauchen“, erklärt Nikolai die Idee hinter dem Projekt.

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Auf den Spuren des Holocaust

Schweriner Volkszeitung, 23. März 2007, Timo Weber

Seit mittlerweile fast einem halben Jahr leistet der Schweriner Christoph Frey am US Holocaust Memorial in Washington seinen Friedensdienst. Für ein Jahr ist er mit der Aktion Sühnezeichen in den Vereinigten Staaten. Seine Hauptarbeit im Museum ist es, Überlebende des Holocaust zu finden und somit die weltgrößte Datenbank zu diesem Thema zu aktualisieren. „Ich fühle mich wohl und habe die absolut richtige Entscheidung getroffen. Jeder Tag, den ich hier in den USA verbringen darf, ist ein großes Geschenk für mich“, sagt Christoph Frey.

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Ein Faible für Südamerika

Main Rheiner, 22. März 2007

Die Vorfreude ist Marieke Diehl richtig anzusehen. In wenigen Tagen wird sich die 19-Jährige auf den Weg nach Bolivien machen. Dann heißt es Abschied nehmen von Freunden und Familie. Drei Monate lang wird die Abiturientin eine Freiwilligenarbeit in Bolivien absolvieren.

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Die Potsdamerin Stefanie Becker arbeitet für ein Jahr in Frankreich

Märkische Allgemeine, 22. März 2007, Robert Krug

Seit mehr als einem Monat lebt die 19-jährige Stefanie Becker aus Potsdam im französischen Clermont-Ferrand. Sie arbeitet dort im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes (EFD). Kost und Logis werden von der EU übernommen und dazu gibt es sogar noch ein kleines Taschengeld.

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Freiwilligendienste: Alternative nach dem Schulabschluss

MZ-Web, 21. März 2007, Aliki Nassoufis

Kinder trainieren, alten Menschen vorlesen oder im Naturpark Nistkästen aufhängen: Wer nach der Schule nicht gleich eine Ausbildung anfangen oder studieren will, könnte ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr als Alternative währen.

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Ein halbes Jahr in Thiès

Solinger Tageblatt, 17. März 2007

Nach der Schule zunächst ins Ausland. Diesen Traum haben viele. Anna Nietsch (20) und Annika Achenbach (21) haben ihn verwirklicht: Sie verbrachten ein Freiwilliges Soziales Jahr in Thiès im Senegal. Dort hat der Solinger Förderverein Städtefreundschaft mit Thiès, der seit 1987 die Städtepartnerschaft fördert, auch das „Solingen Haus“ gebaut.

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Viele Möglichkeiten

Kölner Stadtanzeiger, 14. März 2007, Joschka Havenith

Spätestens nach der Bewilligung der Kriegsdienstverweigerung kommt auf jeden erfolgreichen Verweigerer die Frage zu: Was nun? Jeder hat die Pflicht, sich selbst eine Zivildienststelle zu besorgen. Das Ableisten des Zivildienstes ist in unterschiedlichen Bereichen möglich. Da ist es am Besten, sich zu informieren und sich so einen Überblick zu verschaffen, was überhaupt alles angeboten wird.

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FDP nimmt Freiwilligendienst in Entwicklungsländern unter die Lupe

Heute im Bundestag, 13. März 2007

Die geplante Einführung eines Freiwilligendienstes in Entwicklungsländern steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion. Hintergrund des 32 Fragen umfassenden Katalogs ist die Ankündigung der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), einen solchen Dienst aus öffentlichen Mitteln finanzieren zu wollen.

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