Zum Friedensdienst nach Italien gehen

Offenburger Tageblatt, 20. Juli 2009

Nun kehrt der 20-jährige Philipp Jägle seiner Ichenheimer Heimat für ein Jahr den Rücken. Er wird in Italien einen freiwilligen ökumenischen Friedensdienst absolvieren. Gestern wurde er im Gottesdienst in der Ichenheimer Auferstehungskirche verabschiedet Bereits im vergangenen Jahr war er in den Sommerferien vier Wochen auf den Philippinen, um in einem christlichen Rehabilitierungs-Projekt für ehemalige Drogenabhängige mitzuarbeiten.
Gelernter Bäcker
Die schwierige Arbeit mit jungen Menschen, deren Lebensweg nicht schnurgerade verläuft, hat dem gelernten Bäcker gut gefallen. Deshalb entschloss er sich, nach der bestandenen Prüfung zur Fachhochschulreife ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland zu absolvieren. Dieser freiwillige ökumenische Friedensdienst in Italien zählt für ihn auch als Ersatz für den Zivildienst.

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Friedensdienst EIRENE seit zehn Jahren in Rumänien tätig

Siebenbürgische Zeitung, 4. Juli 2009, Doris Roth

Sarah hat ihren Freiwilligendienst in Fogarasch geleistet, Marius leistet ihn in Hermannstadt, Miriam in Klausenburg, Felizitas in Fogarasch und Jelena in Lupeni. Fünf junge Menschen, die sich dazu entschieden haben, über den Verein EIRENE ihre Fähigkeiten in sozialen Projekten in Rumänien einzubringen und mit Kindern, Jugendlichen, Alten und Behinderten zu arbeiten, „um ihre Solidarität mit Menschen in Not zum Ausdruck zu bringen“, wie der Verein eines seiner Ziele formuliert.
EIRENE wurde 1957 von Christen verschiedener Konfessionen gegründet und ist ein „ökumenischer, internationaler Friedens- und Ent­wicklungsdienst“, der „sich der Idee der Ge­- waltfreiheit verpflichtet fühlt“ und „ein Zeichen für das friedliche Zusammenleben setzen will“. 1977 begann der Verein mit der Vermittlung von Freiwilligen in soziale Projekte in Europa, Kanada und den USA, vor einigen Jahren ka­men dann Freiwilligendienste in Osteuropa, La­tein­amerika und Afrika dazu. Nach Rumänien wurden die ersten Freiwilligen 1999 entsendet, die dort unter anderem in der Arbeit mit Straßenkindern und in der Kooperation mit Roma-Gruppen eingesetzt werden.

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Versöhnung durch Engagement – ehemalige Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste berichten

CaféBabel, 27. Januar 2009, Barbara Wiebking

Vor einer gefühlten Ewigkeit, zu einer Zeit, als Banken noch Geld hatten, als Deutschland rot-grün war, direkt nach der Bush-Wiederwahl, in einer komplett fremden Welt also, ging ich zur Schule. Selbst diese schloss man damals erst nach 13 Jahren ab und dieser Abschluss rückte für mich mit Riesenschritten näher. Irgendwie musste also endlich meine Emanzipation beginnen. Doch wie? Mein Bruder hatte unsere Eltern bereits dadurch geschockt, dass er zum Bund ging. Das fiel für mich also flach, aber auch Nazi oder drogensüchtig wollte ich nicht werden. Es blieb somit nur noch die Flucht in ein fremdes Land: Russland!

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Neue Sprache im Eiltempo gelernt

Schweriner Volkszeitung, 25. Februar 2008, Angela Hoffmann

Immer mehr Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern interessieren sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). In diesem Jahr stehen rund 670 Plätze zur Verfügung. Als größter Anbieter im Land fördert das DRK dabei einen neuen Trend: das FSJ im Ausland.

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