Für ein Jahr in England leben

Baden online, 27. September 2008, Dirk-Eike Röckel

Wie ist es wohl, wenn man das erste Mal seine Heimat verlässt? Ohne Familie, Verwandte und Freunde in ein fremdes Land geht, um dort für ein Jahr zu leben. Diese Fragen haben sich mir gestellt, bevor ich meine Entscheidung getroffen habe, ein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, im Ausland zu leisten. Lieber soziale Erfahrungen sammeln und am besten noch in einer anderen Kultur, anstatt meine Zeit bei der Bundeswehr zu verschwenden. Das klingt zwar etwas überspitzt, entspricht aber meiner Meinung.
Nun stellte sich für mich nur noch die Frage, in welchem Land ich gerne einmal leben würde. Ein englischsprachiges sollte es sein. Da war ich mir sicher. Und nach längerer Überlegung, ob nun die USA oder doch das Mutterland der englischen Sprache, entschied ich mich für England.

weiter…

“Davon hat man sein Leben lang etwas”

Gießener Anzeiger, 12. Juli 2008, Johanna Schnabel

21-jähriger Wettenberger Holger Löhr absolviert Zivildienst in England – Freie Zeit häufig in London verbracht
Johanna SchnabelWETTENBERG. Auslandspraktika, Au-pair, Sprachreisen, “Work and travel” oder einfach nur Urlaub – viele Abiturienten erfüllen sich so ihren Wunsch, die Zeit nach dem Abitur im Ausland zu verbringen. Diesen Wunsch verspürte auch der Wettenberger Holger Löhr, als er 2007 das Abitur in der Tasche hatte. Doch er entschied sich für eine andere Art des Auslandsaufenthalts. “Der Zivildienst im Ausland ist eigentlich ziemlich unbekannt”, stellte er fest und kam auf die Idee, den Wehrersatzdienst mit einem Auslandsaufenthalt zu verknüpfen. Paragraf 14 des Zivildienstgesetzes sieht sogenannte andere Dienste im Ausland als Äquivalent zum Zivildienst vor, wenn sie mindestens zwei Monate länger als die vorgesehene Zivildienstzeit dauern. “Das ist viel sinnvoller als den erstbesten Zivildienst zu machen”, findet der Absolvent des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums Gießen. Es war der Wunsch, die Englischkenntnisse zu verbessern, aber auch der Traum nach mehr Eigenständigkeit, die ihn ins Ausland führten. Außerdem war er noch nie in England gewesen und wollte eine neue Kultur und neue Leute kennenlernen. “Es macht sich natürlich auch gut im Lebenslauf”, nennt er ein weiteres Motiv.

weiter…

Drei zieht es in die weite Welt

Abendblatt.de, 13. November 2007, Andreas Schmidt

Die weite Welt wartet. Auf Anika Höber (18) aus Stelle, Sophie Jüterbock (17) aus Winsen und Denise Hellwege (18) aus Drage. Die drei Schülerinnen besuchen die 13. Klasse des Gymnasiums Winsen und werden im nächsten Jahr ihr Abitur backen. Und dann wird es sie weit aus dem Landkreis Harburg hinaus in die Ferne ziehen: nach Frankreich, England und nach Amerika.

Weiter…