Junge Menschen zieht es “weltwärts”

Badische Zeitung, 30. Oktober 2009

Während Gregor Merkle aus Hinterzarten und Sören Hildebrand aus Ettenheimmünster in der DRK-Landesgeschäftsstelle in Freiburg von ihren Erlebnissen erzählen, sind bereits 16 junge Leute auf der Reise zu einem Freiwilligendienst in Mexiko. Die Erfahrungen der beiden jungen Männer in Indonesien habe das Rote Kreuz bestärkt, in das “Weltwärts”-Projekt in größerem Rahmen einzusteigen, sagt die Landesgeschäftsführerin Birgit Wiloth-Sacherer.

Die Nachfrage nach dem Freiwilligen sozialen Jahr in Entwicklungsländern übersteigt derzeit die Zahl der Einsatzplätze bei weitem. Und für viele junge Menschen ist die notwendige Kostenbeteiligung eine hohe Hürde. Daher hat das Entwicklungshilfeministerium das Förderprogramm “weltwärts” ins Leben gerufen.

Mit einem jährlichen mittelfristigen Finanzvolumen von 70 Millionen Euro werden jährlich bis zu 10000 Einsatzplätze ermöglicht. Diese finden sich in sozialen Einrichtungen, in Landwirtschafts- und Umweltprojekten oder in Bildungseinrichtungen. Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten, sie erhalten sogar ein monatliches Taschengeld.

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Als “Wächter des Wassers” im Einsatz

Vlothoer Anzeiger, 28. Oktober 2009, Kristine Nolting

Als Fachkraft eines Wasserschutzfonds beteiligt er sich an einem Umwelterziehungsprogramm für Kinder. “Ein derartiger Einsatz erschien mir einfach viel sinnvoller, interessanter und spannender”, erklärt Fabian per Mail im VA-Interview.

Finanzielle Unterstützung bot dem engagierten Jugendlichen das staatlich geförderte Programm “weltwärts”. Hier hatte er Auswahl zwischen zahlreichen Entsendeorganisationen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. “Meine Wahl fiel letztendlich auf den Deutschen Entwicklungsdienst, weil mich der nicht-kommerzielle Charakter sowie die große Auswahl an Projekten überzeugte”, erinnert sich der Vlothoer.

Nach erfolgreicher Bewerbung und Einführung in die zukünftige Arbeit konnte es losgehen. Einen Kulturschock erlitt der 19-Jährige kaum, da er bereits durch Kontakte und Reisen nach Mexiko einen Eindruck der lateinamerikanischen Lebensweise erlangt hatte. “Ich wusste mehr oder weniger, was mich erwarten würde und freute mich daher viel mehr darauf, alles noch intensiver erleben zu können.”

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Für Mexiko ist’s gut gelaufen

Frankfurter Rundschau, 18. Mai 2009

Etwa 1500 Euro hat der Benefizlauf der Dietzenbacher Abiturientin Marie-Christine Böhm am Sonntag eingebracht. Motto des Laufs: “Jede Runde schenkt ein Lachen”. Von dem Geld profitieren werden hilfsbedürftigen Kinder und Jugendliche in Lateinamerika und der Dietzenbacher Verein Kinder- und Jugendwelten, für den ebenfalls gespendet wurde.(…)Ende August wird die 19-Jährige ins mexikanische Hochland aufbrechen, um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr ihn einem Bildungszentrum mit dem Namen “Sueniños” (“Traumkinder”) leisten. Dort werden Kinder und Jugendliche aus mittellosen Familien versorgt.

Gefördert wird das vom Freiwilligen Dienst “Weltwärts”, welches als Förderprogramm vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Leben gerufen wurde. Die Freiwilligen werden von anerkannten, gemeinnützigen Entsendeorganisationen zu den Projekten ins Ausland geschickt.

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David Steybe wird Zivi in Mexiko

Schwäbische Zeitung, 18. April 2009

Abitur und dann? “Ab nach Lateinamerika” dachte sich David Steybe aus Isny und bewarb sich beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für das Programm “weltwärts”. Ab August leistet er seinen Zivildienst in Mexiko – und stellt sich dafür auf frostige Zeiten ein.

ISNY (sz) Auslandsreisen sind teuer. Weg wollte der 19-jährige David Steybe trotzdem. Deshalb kämpfte er sich durch zehn Seiten Bewerbungsunterlagen und zwei Auswahl- und Orientierungsseminare für das Programm “weltwärts” des BMZ.

Das Ministerium koordiniert knapp 200 anerkannte Entsendestationen, die Arbeitsplätze für motivierte junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren bereithalten: Schulen in Togo, Bolivien, Uganda und Mexiko, Handballteams in Südafrika, Initiativen für benachteiligte Mädchen in Indien, Kinder- und Jugendzentren in Indonesien, Brasilien oder Tansania und Heime für behinderte Kinder in Kenia – die Projekte sind so vielfältig, wie die Menschen, die am Programm teilnehmen.

Etwa 10 000 Bewerbungen sind beim BMZ in den vergangenen beiden Jahren eingegangen. Im Jahr 2008 sind 2257 Freiwillige ausgereist. Davon sind etwa 62 Prozent weiblich. Neben den interkulturellen Aspekten sind vor allem die finanziellen Zuwendungen attraktiv. Mit maximal 580 Euro monatlich unterstützt das BMZ die Freiwilligen, womit sie Reisekosten, Unterbringung und Verpflegung bezahlen können. Teilweise gibt es von den Organisationen selbst noch Zuschüsse.

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Weltwärts

Potsdamer Neuste Nachrichten, 27. Juni 2008

Neun Monate Bund bringen ihn nicht weiter. Die Schülerzeitung des Leibniz-Gymnasiums hat er geleitet, mit seinem Vater einen eigenen Kampfsportverein gegründet und nun sein Abitur bestanden. Was jetzt kommt, ist für Jan Tzschichhold ein Stückchen Neuland. Er nennt es weltwärts gehen, denn ihn zieht es raus aus Potsdam und Bergholz-Rehbrücke, wo in den vergangenen Jahren sein Lebensmittelpunkt gelegen hat. Zwölf Monate lang wird er ein Freiwilliges Soziales Jahr in Mexiko absolvieren es wird nach dem Abitur seine zweite Reifeprüfung.

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Messen und Matches: 13 Monate in Mexiko

NÖN, 27. Februar 2008

Fast dreizehn Monate verbrachte Martin Weißkircher, 23, für die Organisation Jugend Eine Welt (die mit den Salesianern zusammenarbeitet) in der mexikanischen Stadt Tijuana, nahe San Diego (an der Grenze zu den USA). Der Fugnitzer leistete dort Zivildienst.

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Von Kiel nach Lagos

Domradio, 13. Januar 2008, Diana Wild

Jetzt, da sie ihr Ticket in den Händen hält, wird es ihr langsam bewusst. Sie kennt nun den Tag der Abreise. Am Morgen des 10. Februar wird Katharina Laufenberg Eltern und Freund verabschieden, in Hamburg ein Flugzeug besteigen und einen halben Tag später nigerianischen Boden betreten. Dort will die zierliche 20-Jährige ein Jahr lang in einem Entwicklungsprojekt mitarbeiten. Katharina gehört zu den ersten Teilnehmern des Programms “Weltwärts”, das das Entwicklungsministeriums (BMZ) ins Leben gerufen hat.

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Mit ärmsten Familien der Stadt gearbeitet

Fränkische Nachrichten, 9. Oktober 2007

Nach dem Abitur für ein Jahr ins Ausland. Das ist der Traum vieler Abiturienten. Katharina Kappel, eine ehemalige Schülerin des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, hat ihn verwirklicht. Kürzlich kam die 20-jährige von einem zwölfmonatigen Aufenthalt in Guadalajara, der zweitgrößten mexikanischen Stadt, zurück. Im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten berichtet sie von den vielen Erlebnissen und Eindrücken, die sie aus dem lateinamerikanischen Land mit nach Hause gebracht hat.

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Ein Zivi im Waisenhaus

Augsburger Allgemeine, 19. September 2007, Harriet Kaiser

Fabian Seewald konnte es kaum erwarten: Er geht im September für ein Jahr nach Guadalajara, das ist mit fast 6,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Mexikos. K!ar.Text hat vor seiner Abreise mit ihm gesprochen.

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“Gerlinger ohne Grenzen” wollen weltweit helfen

Stuttgarter Zeitung, 08. August 2007, Christine Bilger

Simon Zimmermann, Jan Bischoff und Florian Müller sind die “Gerlinger ohne Grenzen”. So nennen sie den Förderkreis, der sie im Freiwilligen Sozialen Jahr im Ausland unterstützen soll. Mexiko und Australien heißen ihre Ziele.

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