Volle Kanne-Freiwilligendienst im Ausland

“Volle Kanne” (ZDF), 16. Februar 2011

Robert Helm-Pleuger von Eurodesk Deutschland beantwortet Journalistenfragen zum Freiwilligendienst im Ausland. Viele Jugendliche spielen mit dem Gedanken, einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren. Schließlich verbessert ein solcher Dienst die sprachlichen und persönlichen Kompetenzen, erweitern den Horizont und letztlich engagiert man sich auch für eine gute Sache.

Doch um aus der Fülle der Informationen die richtigen herauszufiltern, die geeigneten und kompetenten Ansprechpartner für eine Beratung zu finden, die persönliche Finanzierung zu regeln, die eigenen Voraussetzungen dafür zu prüfen, rechtliche und natürlich auch persönliche Fragen zu klären – das alles ist nicht so einfach. Das ZDF hat im Rahmen der Reihe “Volle Kanne” die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes im Ausland anhand eines persönlichen Erfahrungsberichtes aufgegriffen und anschließend Robert Helm-Pleuger von Eurodesk Deutschland bei IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland ausführlich dazu befragt – Fragen, die sich auch viele Jugendlichen stellen.
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Würzburger als Missionar auf Zeit: Zuneigung macht glücklich

Main Post, 11. Februar 2010

Missionare auf Zeit tragen keine langen Bärte, sie sind jung, engagiert, haben eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung und teilen ihr Leben für rund ein Jahr mit den Armen der Welt. Unter ihnen ist der Würzburger Peter Maximilian Csef. Warum ich mitmache? Ganz einfach, ich möchte meine Solidarität mit benachteiligten Menschen unter Beweis stellen, betont Csef, der seit August 2009 auf den Philippinen tätig ist.

Peter Maximilian Csef, der in zwei Monaten 21 wird, ist ein waschechter Würzburger: Hier wurde er geboren, evangelisch getauft, hier ging er in den Kindergarten, in die Grundschule und machte am Riemenschneider-Gymnasium sein Abitur.

Missionare auf Zeit gibt es seit 25 Jahren. Mädchen und Jungen haben dabei die Möglichkeit, sich an Projekten der Orden und Gemeinschaften in armen Ländern dieser Welt zu beteiligen. Grundlage dafür ist das moderne Missionsverständnis der katholischen Kirche. Im Mittelpunkt der Mission steht heute der Mensch. Es geht um eine Weitergabe des Glaubens über das gelebte Beispiel.

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ENTER: “Ich genieße, mich mit frischem Regenwasser waschen zu können”

Badische Zeitung, 18. Februar 2009

Ich bin als “weltwaerts”-Freiwillige des Deutschen Entwicklungsdienstes auf die Philippinen gereist. Ich entschied mich für das Projekt “Nutrition and Healthcare” in Borongan, der Provinzhauptstadt in Eastern Samar. Auf dem Inselarchipel ist es tropisch warm. Daher genieße ich zurzeit die Regenzeit in Borongan. Es ist angenehm kühl, doch leider gibt es täglich Überschwemmungen, die Kleider sind ständig nass und da es in unserem Gästehaus sehr feucht ist, steht der Kampf gegen den Schimmelpilz an. Nichtsdestotrotz genieße ich es, mich mit sauberem Regenwasser waschen zu können, und wenn wir mal keines haben, holen wir mit unseren Kanistern Wasser vom Nachbarhaus. Ich wohne mit zwei weiteren Deutschen, die auch Entwicklungshilfe leisten, in einem Haus. Unser Bad besteht aus einer Kloschüssel und die Schöpfkelle leistet ihren Dienst als Dusche und Klospülung.

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Aufbruch in eine andere Welt

Stephanscom, 13. Juli 2007

“Für meinen Zivildienst ist es mir wichtig, etwas Sinnvolles zu tun, sowohl für andere Menschen als auch für mich selbst”, begründet der 22-jährige Daniel seine Motivation einen freiwilligen Auslandseinsatz mit Jugend Eine Welt zu machen. Der Student der Internationalen Entwicklung wird, im Rahmen seines Zivilersatzdienstes, zwölf Monate in einem Kinderheim und Schulzentrum der Salesianer Don Boscos auf den Philippinen mitarbeiten. Erfahrung mit Kindern konnte der junge Wiener als Ministrantenleiter sammeln und auch die Mitarbeit in Entwicklungshilfeprojekten ist ihm nicht fremd: “Im Sommer 2005 habe ich an einem Workcamp in Kenia teilgenommen. Das war ein wunderbares Erlebnis für mich.”

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