“Ich bin erwachsener geworden”

Schweriner Volkszeitung, 6. Oktober 2009, Sieglinde Seidel

Ein Jahr lang schnupperte sie italienische Luft – jetzt ist Susann Peters zurückgekehrt. Die Güstrowerin absolvierte einen Europäischen Freiwilligendienst in einer Einrichtung für behinderte Menschen in Rovereto nahe Verona (Italien). Neben verbesserten Sprachkenntnissen erweiterte sie ihren Horizont und wurde selbstbewusster.

GÜSTROW – “Zum Anfang war es schwer, denn ich konnte die Sprache nicht und somit auch nicht viel helfen”, erzählt Susann Peters (20), die im vergangenen Jahr ihr Abitur im Ernst-Barlach-Gymnasium ablegte. Da die Mitarbeiter in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Rovereto weder Deutsch noch Englisch beherrschten, blieb der Güstrowerin keine Wahl: Sie musste Italienisch lernen. Nach zwei Monaten verstand Susann Peters bereits, was gemeint war, wenn jemand etwas sagte. “Nach drei Monaten begann ich dann auch italienisch zu sprechen”, erinnert sie sich.

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Zum Friedensdienst nach Italien gehen

Offenburger Tageblatt, 20. Juli 2009

Nun kehrt der 20-jährige Philipp Jägle seiner Ichenheimer Heimat für ein Jahr den Rücken. Er wird in Italien einen freiwilligen ökumenischen Friedensdienst absolvieren. Gestern wurde er im Gottesdienst in der Ichenheimer Auferstehungskirche verabschiedet Bereits im vergangenen Jahr war er in den Sommerferien vier Wochen auf den Philippinen, um in einem christlichen Rehabilitierungs-Projekt für ehemalige Drogenabhängige mitzuarbeiten.
Gelernter Bäcker
Die schwierige Arbeit mit jungen Menschen, deren Lebensweg nicht schnurgerade verläuft, hat dem gelernten Bäcker gut gefallen. Deshalb entschloss er sich, nach der bestandenen Prüfung zur Fachhochschulreife ein freiwilliges soziales Jahr im Ausland zu absolvieren. Dieser freiwillige ökumenische Friedensdienst in Italien zählt für ihn auch als Ersatz für den Zivildienst.

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Sie wollen etwas erleben

Offenburger Tageblatt, 9. Juli 2009

Benedikt Siegwart (19) aus Albersbösch hat überlegt, nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium ins Ausland zu gehen, um »etwas zu erleben«. Dann kam ihm die Idee, dies mit dem Zivildienst zu verbinden. Über das Katholische Jugendbüro ist er fündig geworden. Denis Noparlik hat länger überlegt. Als beide voneinander erfuhren, setzten sie sich zusammen und tauschten sich aus.
»Ich will neue Umgebungen kennenlernen«, sagt Siegwart, Er fliegt am 26. Juli ins nordirische Belfast. Dort arbeitet er in einer Einrichtung für Kinder, vergleichbar mit unseren Kindergärten. Als Besonderheit lernen dort vor dem Hintergrund des Nordirlandkonflikts evangelische und katholische Kinder zusammen zu spielen. Dadurch sollen Barrieren zwischen den Konfessionen abgebaut werden.

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Als Zivi in der Stadt von Romeo und Julia

Westfälische Nachrichten, 4. Dezember 2008, Axel Roll

Der 19-jährige Altenberger André Markmann macht seinen Zivildinst in Verona. Dort arbeitet er in einer Betreuungseinrichtung für schwer erziehbare Kinder.

Als ich mich im vergangenen Herbst dazu entschloss, meinen Zivildienst auf eine etwas andere Art und Weise zu verbringen, wusste ich noch nicht wirklich, was mich erwarten würde. Nachdem die Koffer für meinen elfmonatigen A.D.i.A (Anderer Dienst im Ausland) gepackt waren, versuchte ich mich auf die Dinge einzustellen, die man zu Hause über Italien dachte.

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Der Traum vom Auslandsaufenthalt erfüllt

PR Inside, 27. Juni 2008

Für viele ist es ein Traum: Ein Jahr fremde Luft schnuppern, in einem europäischen Land der eigenen Wahl zu leben und zu arbeiten, um so eine andere europäische Kultur kennen zu lernen. Die Auslandsgesellschaft NRW e.V. macht diesen Traum möglich: 18 bis 25-Jährige können dank der Dortmunder Einrichtung am europäischen Freiwilligendienst (EFD) teilnehmen. Das Interesse ist groß, Tendenz steigend: in diesem Jahr werden von Dortmund aus ca. 15 junge Leute entsandt (doppelt so viel wie im letzten Jahr).

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Andere Kulturen und Lebensweisen kennen lernen

Bistum Trier, 30. Mai 2008

Kerstin Becker ist 21 Jahre alt, wohnt in Preist in der Eifel und wird im Sommer nach Burkina Faso gehen, Jonas Brenner ist 19, wohnt in Mertesdorf und wird in Bolivien einen Freiwilligen-Dienst leisten, Philipp Matem ist 20, wohnt in Wadern und wird nach Italien gehen. Für die drei jungen Erwachsenen und 26 weitere junge Leute ist ihr einjähriger Aufenthalt in einem fernen Land kein Urlaub: Sie arbeiten im Rahmen des Sozialen Friedensdienstes im Ausland (SoFiA) des Bistums Trier in verschiedenen Ländern ein Jahr in einem sozialen Projekt.

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Veronika Goldbach aus Kleinsassen lernt und arbeitet in Italien

Fulda Info, 5. September 2007, Norbert Hettler

Veronika Goldbach aus Kleinsassen hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt: Die 17-Jährige ist am vergangenen Wochenende nach Portico de Romagna/Italien gereist, um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Das Jugendbildungswerk des Landkreises Fulda stand ihr bei der Planung und Organisation des Freiwilligendienstes zur Seite.

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Mit “komischem Gefühl” nach Italien

osthessen-news.de, 4. September 2007

Veronika Goldbach aus Kleinsassen hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt: Die 17-Jährige ist am vergangenen Wochenende nach Portico de Romagna/Italien gereist, um dort ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Das Jugendbildungswerk des Landkreises Fulda stand ihr bei der Planung und Organisation des Freiwilligendienstes zur Seite.

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Freiwilliger Ökumenischer Friedensdienst

KA News, 14. Juli 2007

Wenn einer eine Reise tut – dann zieht es ihn zum Beispiel nach Palermo. Wie den Karlsruher Johannes Bögle schickt Jürgen Stude von der Arbeitsstelle Frieden der Evangelischen Landeskirche Baden drei weitere Karlsruher auf einen zwölfmonatigen freiwilligen ökumenischen Friedensdienst. Einsatzorte sind soziale Einrichtungen wie Alten- und Kinderheime sowie kirchliche Tagungsstätten.

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Gute Botschafter Deutschlands sein

Acher-Rench-Zeitung, 12. Juli 2007, Michael Müller

Sich für sozial Benachteiligte einsetzen und gute Botschafter Deutschlands im Ausland sein dies sind die Zielvorgaben für diejenigen, die einen Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst ableisten wollen. Jedes Jahr vermittelt die evangelische Landeskirche in Baden 25 bis 30 junge Menschen an Einrichtungen von Partnerkirchen, um dort einen einjährigen »Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst« abzuleisten. In diesem Jahr sind auch Gerold Raether aus Freistett und Julia Großholz aus Odelshofen mit dabei. Den »Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst« bietet die evangelische Landeskirche seit 18 Jahren an. Seit einiger Zeit beobachte die Landeskirche eine verstärkte Nachfrage nach solchen »anderen sozialen Diensten«, so Landesjugendreferent Jürgen Stude gestern vor der Presse. Ein Grund sei, dass es immer weniger Zivildienststellen gibt; andererseits schreibe die Bundeswehr auch nicht mehr so viele junge Leute wehrtauglich.

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