Das Tausend-und-eine-Nacht-Gefühl

EinsLive Sendungstip fuer den 21. Dezember 2009

Er ist 19, hat gerade Abitur gemacht und singt nebenbei im Chor. Doch insgeheim hegt Tobias Lösche schon lange ein Faible für alles Orientalische. So hat er sich bei Kulturweit beworben, dem neuen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes. Mit Erfolg: Tobias gehört zu den ersten 200 jungen Bundesbürgern, die in die Ferne geschickt worden sind. Der junge Deutsche arbeitet nun für ein halbes Jahr am Deutschen Archäologischen Institut in Damaskus.

Damit erfüllt sich für Tobias ein Traum: Er geht auf Tuchfühlung mit den Einheimischen, nennt seine syrische Gastmutter bereits Mama und findet sich bestens zurecht in den verwinkelten Gassen der Damaszener Altstadt. Im syrischen Wüstensand geht er auf Schatzsuche. Er buddelt in einer Jahrtausende alten Siedlung und bestaunt die Überreste des Königreichs Qatna.
Tobias erlebt Syrien zwischen Handys und Hisbollah-Stickern, zwischen Vergangenheit und Zukunft und in beides vergräbt er sich. 1LIVE-Reporterin Stefanie Markert hat ihn auf seiner faszinierenden Spurensuche begleitet – die Reportage am 21. Dezember ab 23.00 Uhr in 1LIVE Plan B.

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“weltwärts”

Beitrag auf SWR 2 Wissen, 19. März 2009, Andreas Boueke

Sie kümmern sich in Guatemala um behinderte Kinder, arbeiten in ökologischen Projekten in Brasilien mit oder helfen beim Ackerbau in Vietnam: 2000 junge Deutsche sind im vergangenen Jahr mit dem Programm weltwärts in wirtschaftlich unterentwickelte Regionen der Welt gereist. Hier leisten die 18- bis 28-Jährigen entwicklungspolitische Freiwilligendienste. Mindestens sechs Monate dauert ein Einsatz; im Mittelpunkt sollen der kulturelle Austausch und die Erfahrung des gemeinsamen Arbeitens stehen. Finanziert wird das Programm aus dem Entwicklungshilfeetat des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Das sorgt für kontroverse Diskussionen. Kritiker hinterfragen die Motivation der jungen Freiwilligen und sind skeptisch, ob die Partnerorganisationen vor Ort wirklich von den Einsätzen profitieren. Andere sehen in weltwärts eine Chance zur entwicklungspolitischen Nachwuchsförderung.

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Weltwärts – ein Jahr für eine gute Sache ins Ausland

Hörbeitrag bei wdr 5, 18. November 2008, Ingrid Strobl

Nach dem Abitur erst Mal ein Jahr ins Ausland und dabei gleich noch soziales oder ökologisches Engagement zeigen – das wollen viele Jugendliche: Nicht direkt von der Schulbank in den Hörsaal, den Horizont erweitern – und – Auslandserfahrungen machen sich gut im Lebenslauf. Doch wer das will muss ungefähr 8000 Euro mitbringen – das können sich viele nicht leisten. “Weltwärts”, ein Programm des Entwicklungshilfeministeriums, hilft solche Programme zu finanzieren, damit auch junge Leute aus weniger finanzstarken Elternhäusern und junge Berufstätige bei Freiwilligendiensten mitmachen können. Doch wem hilft das investierte Geld wirklich? Auch den Projekten in den Entwicklungsländern?

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Hörbeitrag:

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Der Traum von jedem Filmemacher

dradio, 22. Mai 2007

Der Regisseur Robert Thalheim ist auf dem Filmfestival in Cannes mit seinem neuen Film “Am Ende kommen Touristen” vertreten. Darin hat er eigene Erfahrungen während seines Zivildienstes in der Gedenkstätte Auschwitz zu einer Kinogeschichte verarbeitet.

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