Der Reiz liegt in der Fremde

Schweriner Zeitung, 5. Juni 2009, Sarah Grützmacher/ Charlotte Quandt

Die unbekannte, aufregende Ferne lockt jährlich zahlreiche Schüler zu einem Aufenthalt im Ausland. Besonders beliebt ist Australien. In diesem Jahr nutzen gleich vier Abiturienten den Abenteuertrip.

Thomas Hamann aus Bützow kann sich einen Traum erfüllen. Er ist einer der wenigen Auserwählten, die ihr “Freiwilliges Soziales Jahr” (FSJ) in Australien machen dürfen. Dort möchte er als Zivildienstersatz ein “Soziales Bildungsjahr” absolvieren. Der Verein “Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners” bietet Kriegsdienstverweigerern seit fast 15 Jahren die Möglichkeit, Sozialdienste im Ausland zu absolvieren. “Ich wollte am liebsten nach Australien. Das ist schön weit weg, aber der Kulturschock wird nicht ganz so groß”, erklärt der 18-Jährige.

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Down-Under sieht die Welt anders aus

Baden Online, 9. August 2007, Manfred Vetter

Gerade hat der 20-jährige Offenburger Thomas Gießler sein Abitur am Schiller gemacht, da geht es auch schon weiter. Richtig weit sogar: Der Abiturient leistet in Sydney, Australien, statt Grundwehrdienst oder Zivildienst den »anderen Dienst im Ausland« ab. Dort hilft er in einem Alten- und Altenpflegeheim einer katholischen Kirchengemeinde. Neben pflegerischen Tätigkeiten steht auch Unterhaltungstherapie auf seinem Dienstplan. Dazu gehört es, mit den alten Leuten an Singnachmittagen Lieder singen oder auch Feste und Ausflüge zu organisieren.

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“Gerlinger ohne Grenzen” wollen weltweit helfen

Stuttgarter Zeitung, 08. August 2007, Christine Bilger

Simon Zimmermann, Jan Bischoff und Florian Müller sind die “Gerlinger ohne Grenzen”. So nennen sie den Förderkreis, der sie im Freiwilligen Sozialen Jahr im Ausland unterstützen soll. Mexiko und Australien heißen ihre Ziele.

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Missionar auf Zeit in Tasmanien

Remscheider General-Anzeiger, 23. März 2007

Der 21-jährige Nikolai zieht für ein Jahr nach Tasmanien, um behinderten Menschen zu helfen. Als Missionar auf Zeit wird er dort in die Gemeinschaft der Arche ziehen. In LArche leben Menschen mit und ohne geistiger Behinderung zusammen. Viele Menschen mit Behinderung haben keine Familie oder keine, die ihnen die Begleitung geben kann, die sie brauchen, erklärt Nikolai die Idee hinter dem Projekt.

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