Seniorenschwof im Szeneviertel

Spiegel online, 20. September 2010

Alte zu pflegen gehört für viele Zivis zum Alltag. Bei Filip Schaffhausers USA-Einsatz machen es ihm einige der fitten Senioren leicht. Spaß hat er, wenn ihm ein Ex-Radiomoderator Johnny Cash vorsingt oder er der 80-jährigen Dolly das Internet erklären kann. Meist geht der Job aber sehr an die Nieren.

“Seit ein paar Tagen habe ich eine neue Freundin bei Facebook. Sie heißt Dolly und interessiert sich für Computer. Facebook kannte sie noch nicht, deshalb habe ich es ihr gezeigt. Jetzt schreibt sie mir öfter mal Nachrichten. Wann ich wieder käme, ob ich mit ihr einkaufen gehen könnte. Dolly ist 80 Jahre alt, ich bin 19. Sie kann nicht mehr für sich allein sorgen, deshalb helfe ich ihr.

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Aus der Geschichte lernen

TAZ, 1. September 2008, Jana Wagner

taz: Herr Thiesen, der Krieg ist seit über 60 Jahren vorbei, es leben nur noch wenige direkte Opfer dieser Zeit. Was tut Aktion Sühnezeichen /Friedensdienste heute?

Achim Thiesen, ASF: Die Aufgabe von Aktion Sühnezeichen /Friedensdienste ist heute immer noch die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Wenn wir wissen, wie sich Geschichte zugetragen hat, gibt uns das die Möglichkeit, die Gegenwart besser zu verstehen und entsprechend zu handeln, zum Beispiel im Hinblick auf Rechtsextremismus.

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Drei zieht es in die weite Welt

Abendblatt.de, 13. November 2007, Andreas Schmidt

Die weite Welt wartet. Auf Anika Höber (18) aus Stelle, Sophie Jüterbock (17) aus Winsen und Denise Hellwege (18) aus Drage. Die drei Schülerinnen besuchen die 13. Klasse des Gymnasiums Winsen und werden im nächsten Jahr ihr Abitur backen. Und dann wird es sie weit aus dem Landkreis Harburg hinaus in die Ferne ziehen: nach Frankreich, England und nach Amerika.

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Flechtorfer arbeitet in den USA auf einer Farm

Braunschweiger Zeitung, 7. November 2007

In den USA läuft für den 20-jährigen Sören Otto aus Flechtorf alles bestens. Er hatte sich aus dem Schoß seiner Familie im September in die ferne weite Welt auf den Weg gemacht. Der Flechtorfer absolviert im südlichen New Hampshire etwa 120 Kilometer südwestlich von Boston ein Freiwilliges Soziales Jahr.

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Filmteam begleitete Freiwillige im Einsatz

internationale-freiwilligendienste.org, 2. Oktober 2007

“Wie ein neues Leben” heißt der eben fertiggestellte Dokumentarfilm, der einfühlsam vom Alltag und den Erfahrungen dreier Frauen zwischen 19 und 71 Jahren erzählt, die in Nicaragua und den USA einen Freiwilligendienst im Rahmen des IFL-Projekts absolvierten. Der Film bietet Interessierten auf unterhaltsame und anschauliche Weise einen Einblick in das Leben als Freiwillige in einem anderen Land. Die Freiwilligen wurden von der Organisation EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. vermittelt, die auch den Film produzierte. EIRENE ist eine der elf Entsendeorganisationen, die sich am Modellprojekt “Internationale Freiwilligendienste für unterschiedliche Lebensphasen” (IFL) beteiligen. Bislang nahmen rund 360 Freiwillige aller Altersgruppen am IFL-Projekt teil.

Der Film ist auf DVD kostenfrei erhältlich über: kuehn @ entwicklungsdienst.de, 0228/90899-13.

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Mit Zuversicht nach Hause gefahren

Märkische Allgemeine, 29. September 2007, Frank Pechold

“Das war eine meiner besten Entscheidungen”, sagt Gregor Darmer. Anfang September 2006 ging der Abiturient in die USA. Hier wirkte der 20-jährige Bestenseer zwölf Monate im Rahmen eines Freiwilligen-Programmes der Aktion Sühnezeichen Friedensdienst (ASF). Einsatzort war das Museum der “Holocaust Memorial Foundation of Illinois” bei Chicago.

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Zivi im blutroten Blätterwald

NRZ online, 21.08.2007, Thorsten Gerald Schneiders

WESEL. Seinen Zivildienst in den USA abzuleisten war für Fabian Stähr eine spontane Entscheidung. Bis vor wenigen Monaten wusste er nämlich gar nicht, dass so etwas überhaupt möglich ist. “Meistens geht es doch eher in arme Länder oder Krisengebiete”, sagt der 19-Jährige, “aber ein Jahr lang Gazastreifen? Da hab´ ich mir gedacht: Das machste lieber nicht.” Glücklicherweise fand er aber unter 250 offenen Zivi-Stellen in aller Welt 60 in den USA, drei in Australien und fünf in Kanada. “Ich will richtig Englisch lernen”, benennt Fabian den Hauptgrund für seine Entscheidung, “und dafür wollte ich mir gute Lebensumstände und etwas Luxus gönnen.”

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Als Zivi nach New York

Osnabrücker Nachrichten, 11. Juli 2007

Ab September wird der 19-jährige Christian Vorländer sein Freiwilliges Soziales Jahr bei “Clinton Housing” antreten. Diese Organisation vermittelt bezahlbare Wohnungen an Mittel- und Geringverdiener. “In den 70er Jahren wurde das ehemalige Arbeiterviertel immer mehr von gut verdienenden Geschäftsleuten und Maklern entdeckt. Die ursprüngliche Bevölkerung wurde verdrängt. Diese Menschen können sich, selbst wenn sie ein eigenes Einkommen haben, die Mieten hier nicht mehr leisten”, erklärt Vorländer die Geschichte des Projektes.

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Website von Christian Vorländer

Junge Sachsen-Anhalter entdecken die Welt

Mitteldeutsche Zeitung, 26. Juni 2007

Ein bisschen aufgeregt ist Maximilian Berrens schon. Gerade erst hat er am Mageburger Domgymnasium das Abitur hinter sich gebracht, da wartet schon die nächste Herausforderung auf den 19-Jährigen: Ende Juli wird er für knapp ein Jahr in die USA fliegen um in der Stadt Nashville in einem sozialen Projekt zu arbeiten. «Es ist ein komisches Gefühl, für so lange Zeit wegzufahren», sagt Berrens. «Aber ich freue mich schon unglaublich.» Während viele seiner Freunde ihren Wehr- oder Zivildienst antreten, nutzt er die Chance für eine besondere Erfahrung: Anstatt einen Zivildienst in Deutschland zu leisten, können sich anerkannte Kriegsdienstverweigerer für einen alternativen Dienst im Ausland freistellen lassen.

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Auf den Spuren des Holocaust

Schweriner Volkszeitung, 23. März 2007, Timo Weber

Seit mittlerweile fast einem halben Jahr leistet der Schweriner Christoph Frey am US Holocaust Memorial in Washington seinen Friedensdienst. Für ein Jahr ist er mit der Aktion Sühnezeichen in den Vereinigten Staaten. Seine Hauptarbeit im Museum ist es, Überlebende des Holocaust zu finden und somit die weltgrößte Datenbank zu diesem Thema zu aktualisieren. Ich fühle mich wohl und habe die absolut richtige Entscheidung getroffen. Jeder Tag, den ich hier in den USA verbringen darf, ist ein großes Geschenk für mich, sagt Christoph Frey.

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