Sie wollen etwas erleben

Offenburger Tageblatt, 9. Juli 2009

Benedikt Siegwart (19) aus Albersbösch hat überlegt, nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium ins Ausland zu gehen, um »etwas zu erleben«. Dann kam ihm die Idee, dies mit dem Zivildienst zu verbinden. Über das Katholische Jugendbüro ist er fündig geworden. Denis Noparlik hat länger überlegt. Als beide voneinander erfuhren, setzten sie sich zusammen und tauschten sich aus.
»Ich will neue Umgebungen kennenlernen«, sagt Siegwart, Er fliegt am 26. Juli ins nordirische Belfast. Dort arbeitet er in einer Einrichtung für Kinder, vergleichbar mit unseren Kindergärten. Als Besonderheit lernen dort vor dem Hintergrund des Nordirlandkonflikts evangelische und katholische Kinder zusammen zu spielen. Dadurch sollen Barrieren zwischen den Konfessionen abgebaut werden.

weiter…

In den nächsten zwölf Monaten spricht Miriam englisch

Schwäbische Zeitung, 29. August 2007

Wenn am Freitag auf dem Flughafen in Echterdingen das Flugzeug in Richtung Belfast startet, ist eine blonde junge Frau mit an Bord: Miriam Benkler aus dem Walder Ortsteil Riedetsweiler. Die frischgebackene Abiturientin will für den Friedensdienst in Nordirland arbeiten und bleibt ein Jahr lang auf der Insel.

Weiter…

Zivildienst in London: Ein etwas anderer Job

Westdeutsche Allgemeine, 24. Februar 2007

Es ist 14.15 Uhr. Maximilian Floegel schaut auf die Uhr, dann kurz auf den “Buzzer” – die Alarmklingel in seiner Wohnung. Gleich muss der 20-jährige Unna-Massener runter ins Erdgeschoss und Alison wecken, um die er sich während seines Zivildienstes der etwas anderen Art in Englands Hauptstadt kümmert. Die 30-jährige Alison Irwin wohnt in Brixton, einem südlichen Londoner Vorort, in dem statt Petunien eher Mülltonnen und Sperrholz die Vorgärten zieren. Seit ihrer Jugend leidet die Britin an “Friedreich-Ataxie”, einer genetisch bedingten Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sie an den Rollstuhl fesselt.

Weiter…