Aus dem täglichen Blues raus

rhein-berg online, 14. April 2010

Es kommt mir vor, als wäre es erst wenige Wochen her, dass ich meine Bachelorarbeit zum Prüfungsamt brachte – stolz wie Oskar mit dem Abschluss in der Tasche. Zwischen meinen Kommilitonen und mir gab es in der Zeit viele der üblichen Was-wohl-aus-uns-allen-werden-wird-Gespräche und Fantasien darüber, wo wir uns wohl in einem Jahr um diese Zeit rumtreiben würden. Da ich sowieso grade erst innerhalb Kölns umgezogen und mit dem Masterangebot meiner Uni zufrieden war, dachte ich, dass mein Weg für die nächsten zwei Jahre ohnehin langweilig feststehen würde.
Aber es kommt ja immer anders, als man denkt. Was passiert ist? Irgendwann, als sich der Studentenalltag wieder voll in mein Leben eingeschlichen hatte, hörte ich zufällig von dem neuen internationalen Freiwilligendienst kulturweit, der ausgewählte Bewerber ins Ausland schickt. Der Freiwilligendienst basiert auf dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) für wahlweise sechs oder zwölf Monate und bietet die Gelegenheit, sich im Ausland für Kultur- und Bildungspolitik zu engagieren. Zudem werden den Teilnehmern Begegnungen mit fremden Kulturen und Menschen ermöglicht. Da sich dieses Programm nicht nur mit meiner Reiseaffinität deckt, sondern auch mit den Inhalten meines kulturwissenschaftlichen Studiums, war ich von kulturweit begeistert.

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Der Traum von Afrika

Ostthüringer Zeitung, 3. Juni 2008, Marius Koity Pößneck

Ihren Traum von Afrika pflegt Jana Antemann seit langem. Das verrät etwa eine Puzzle-Bild mit einem Savannen-Motiv, das sie vor einigen Jahren zusammengefügt hat. In wenigen Wochen erfüllt sich die 21-jährige Pößneckerin diesen Traum: Ab 1. September wird sie ein Jahr lang als Freiwillige in einem Waisenhaus in Kenia arbeiten. “Ich kann sie ja nicht anbinden”, sagt ihre Großmutter Brigitte Antemann, 72, scherzend.

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Drei Abiturientinnen helfen Indiens Kindern

Abendblatt, 17. Mai 2008

Den Sari tragen die drei mit Anmut. Auch die wichtigsten Vokabeln sitzen. “Vanakkam” ist in der südindischen Sprache Tamil eine Begrüßung, “matu” ist die Kuh. Viel wichtiger aber sind für Martina Scheer, Marett Klahn und Franziska Hrusa ihre Englischkenntnisse – denn ab Juni werden sie Waisen in einem Kinderdorf in Indien unterrichten.

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Messen und Matches: 13 Monate in Mexiko

NÖN, 27. Februar 2008

Fast dreizehn Monate verbrachte Martin Weißkircher, 23, für die Organisation Jugend Eine Welt (die mit den Salesianern zusammenarbeitet) in der mexikanischen Stadt Tijuana, nahe San Diego (an der Grenze zu den USA). Der Fugnitzer leistete dort Zivildienst.

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“In den ersten Wochen war mir alles zuviel”

Spiegel Online, 1. Februar 2008, Melanie Fuchs

Irgendwann fiel Hennes Dahmen die Decke auf den Kopf. Der Lehramtsstudent für Mathe und Physik entschied sich, sein Studium und sein Leben in Berlin für eine zeitlang hinter sich zu lassen und nach Mwanga zu gehen – eine kleine Stadt im Nord-Osten Tansanias. Er suchte einen Untermieter für sein Zimmer in Berlin-Kreuzberg und nahm sich ein Semester frei.

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Nieder­fisch­ba­cher verbrachte 13 Monate in Boli­vien

my-siegerland.de, 17. November 2007

13 Monate hat Johannes Buchen aus Niederfischbach in Bolivien gelebt und gearbeitet, tausende Kilometer entfernt von Familie und Freunden. Seit zwei Wochen hat ihn die Heimat wieder, und der 21-Jährige gewöhnt sich langsam wieder ein. In der Grillhütte im Otterbachtal trafen sich Johannes und seine Lieben zu einer Wiedersehensfeier.
Die häufigste Frage, die ihm bei dem Fest auf schönstem Platt gestellt wurde: “Wie war es:” Eine Antwort fällt dem jungen Mann nicht leicht. Zu viel hat er erlebt, zu viele Eindrücke gesammelt. “Das lässt sich nicht so einfach in einem Satz sagen”, sagt er und schüttelt nachdenklich den Kopf. “Es war ein tolles Jahr”, meint er schließlich. Johannes war nicht als Tourist in Bolivien. Er leistete dort einen sozialen Friedensdienst im Ausland. Damit war der Niederfischbacher einer von 23 jungen Leuten, die das Angebot des Bistums Trier im vergangenen Jahr wahrnehmen konnten.

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Brat-Käfer zum Frühstück

HNA Online,

Hahnenkämpfe, schlafende Männer am Straßenrand, die Zuckerrohrschnaps über ihren Durst getrunken haben, beißende Straßenhunde und Flöhe; Menschen, die darauf angewiesen sind, für einen Dollar an der Straße mitgenommen zu werden, um von einem zum anderen Ort zu gelangen – das sind nur einige der Erlebnisse, die auf Sarah Böger eingebrochen sind, seit sie im August nach Ecuador gegangen war, um dort acht Monate zu bleiben.

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Mehr auch im Weblog von Sarah Böger

Junger Radiser leistete Entwicklungshilfe in Chile

Wochenspiegel Wittenberg-Jessen-Gräfenhainichen, 16. Oktober 2007

Die drei Monate hätten für den 18-Jährigen aus Radis nicht erlebnisreicher sein können. Nach dem Abitur in diesem Jahr am Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen wollte Benjamin vor seinem Studium noch etwas Sinnvolles leisten. Sein Interesse galt Südamerika und mit der Organisation Experiment e.V. hatte er bereits 2004/05 in den USA gute Erfahrungen gesammelt. Also bewarb er sich für den Freiwilligendienst in Chile, um bei einem Projekt mitzuwirken, das der Verbesserung der englischen Sprachkenntnisse in sozialen Randgebieten dient.

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Herzlichkeit und Menschlichkeit

Sauerland Kurier, 14. Oktober 2007

Er war in den Anden unterwegs und hat auch den berühmten Titicacasee besucht so wie er es sich vor seiner Abreise im Sommer 2006 gewünscht hatte. 13 Monate hat Johannes Buchen aus Niederfischbach in Bolivien gelebt und gearbeitet, tausende Kilometer entfernt von Familie und Freunden. Seit zwei Wochen hat ihn die Heimat wieder, und der 21-Jährige gewöhnt sich langsam wieder ein. In der Grillhütte im Otterbachtal trafen sich Johannes und seine Lieben zu einer Wiedersehensfeier.

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Jeanne Bisch hat die Armen unterstützt

Schwäbische Zeitung

Nach fast einem Jahr in Lajeado, einer Stadt im Süden Brasiliens, ist Jeanne Bisch wieder zurück in Deutschland. Die Arbeit mit den brasilianischen Kindern und das Leben in der Favela – einem Armenviertel – haben die junge Frau aus Dietmanns nicht nur beeindruckt, sondern auch verändert.

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