Geplant: „Freiwilliger Sozialer und Missionarischer Dienst im Ausland“ (FSMDA)

Osthessen News, 2. November 2007

Das Bistum Fulda plant einen neuen Freiwilligendienst: „Freiwilliger Sozialer und Missionarischer Dienst im Ausland“ (FSMDA) für junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren, mit einer Aufenthaltsdauer in einem Entwicklungsland von etwa einem Jahr. Koordiniert wird dieses neue Projekt im Bischöflichen Generalvikariat von den Referaten Weltkirche und Neuevangelisierung in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Jugendamt, unter der Federführung von Thomas Bretz.

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Franziska packt das Fernweh

Schwarzwälder Bote, 8. August 2007

Als sich Franziska Wehinger aus der Dögginger Gauchauchstraße im vergangenen Jahr in der Euphorie die “Fußballsommermärchens” das Fantrikot der brasilianischen Ballzauberer überstreifte, ahnte sie noch nicht, dass bei ihnen schon ein Jahr später eine Zeitlang ihr Zuhause sein sollte. Nun steht die Tochter des Dögginger Ortsvorstehers kurz davor, dieses riesige Land in Südamerika voraussichtlich für ein Jahr zu ihrer Heimat zu machen. Am 29. August heißt es Abschied nehmen von den Freunden, der Turnriege des TuS Bräunlingen und der heimischen Umgebung. Im Gottesdienst am Sonntag wird Stadtpfarrer Eckert und die Pfarrgemeinde die “Missionarin auf Zeit” verabschieden, wobei Franziska Wehinger ihr soziales Engagement weniger als Mission, denn als “Dienst am Mitmenschen” verstanden wissen will.

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Friedensdienst für Millionen

Kölner Stadt-Anzeiger, 7. August 2007, Andreas Poulakos

Ibadan im Süden von Nigeria ist keine Stadt, die Touristen magisch anzieht. Wer hier wohnt, der hat gewöhnlich keine andere Wahl. Fünf Millionen Menschen leben in Ibadan, drei Viertel davon in extremer Armut. Seit drei Jahren ist Ibadan auch das Zuhause von Claus Schrowange (37), seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern. Der aus dem Sauerland stammende Sozialpädagoge ist im Zivilen Friedensdienst tätig, der seine Mitarbeiter üblicherweise in Kriegsgebiete entsendet.

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Gute Botschafter Deutschlands sein

Acher-Rench-Zeitung, 12. Juli 2007, Michael Müller

Sich für sozial Benachteiligte einsetzen und gute Botschafter Deutschlands im Ausland sein – dies sind die Zielvorgaben für diejenigen, die einen Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst ableisten wollen. Jedes Jahr vermittelt die evangelische Landeskirche in Baden 25 bis 30 junge Menschen an Einrichtungen von Partnerkirchen, um dort einen einjährigen »Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst« abzuleisten. In diesem Jahr sind auch Gerold Raether aus Freistett und Julia Großholz aus Odelshofen mit dabei. Den »Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst« bietet die evangelische Landeskirche seit 18 Jahren an. Seit einiger Zeit beobachte die Landeskirche eine verstärkte Nachfrage nach solchen »anderen sozialen Diensten«, so Landesjugendreferent Jürgen Stude gestern vor der Presse. Ein Grund sei, dass es immer weniger Zivildienststellen gibt; andererseits schreibe die Bundeswehr auch nicht mehr so viele junge Leute wehrtauglich.

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Zwei junge Menschen wollen ein Zeichen setzen

Backnanger Kreiszeitung, 28. Juni 2007

“Warum gerade Israel?” oder “Habt Ihr keine Angst?” Das sind die Fragen, die Ute Larsen und Ruben Pfizenmaier in den vergangenen Wochen am häufigsten gestellt bekamen. Am 1. September geht es für beide für ein Jahr nach Israel für einen Friedensdienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF).

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“Eigentlich kann ich mir im Moment gar nicht vorstellen, hier wegzugehen”

ddp/pr-inside.com, 15. April 2007

Stephanie Haase stammt eigentlich aus Recklinghausen, doch derzeit arbeitet die 19-Jährige fern der Heimat mit behinderten Kindern im mittelamerikanischen Nicaragua. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren hat sich die Abiturientin durchgesetzt und leistet für 18 Monate mit der Organisation Eirene den “Internationalen Christlichen Friedensdienst” in Nicaragua ab.

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Freiwilligendienst bei tropischer Hitze

ka-news.de, 11. September 2004

Nach der Schule steht die Qual der Wahl an: eine Ausbildung oder ein Studium? Einige junge Männer ruft auch Vater Staat, sie müssen entweder zur Bundeswehr oder Zivildienst leisten. Bei Sebastian Erb, freier Mitarbeiter von ka-news, sieht die Sache ein bisschen anders aus. Der Karlsruher wollte ins Ausland gehen, um für die Gemeinschaft aktiv zu sein, eine neue Kultur kennen lernen, vielleicht eine neue Sprache.

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