Kibbuzeinsatz mit Langzeitwirkung
Magazin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft 1/2010, Dirk Niebel
Schon als Schüler war ich von Israel fasziniert. Ich hatte viel gelesen, belletristische Bücher mit historischem Hintergrund von Leon Uris und die Satiren von Ephraim Kishon, aber auch Bücher über die alte Geschichte der Juden, den Unabhängigkeitskrieg und die Staatsgründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Kibbuz wurde als landwirtschaftliche Siedlung mit einer Selbstverwaltung nach demokratischen Prinzipien beschrieben. Später erweiterte sich das Profil der Kibbuzim um Industrie und Dienstleistungen. Vieles gehört der Gemeinschaft und die Mitglieder werden von der Gemeinschaft versorgt. Jeder soll nach seinen Fähigkeiten arbeiten und Verantwortung übernehmen. Das hat mich interessiert. Die Kibbuzmitglieder haben einen großen Beitrag zur Entwicklung Israels als Staat geleistet.

