Als Missionarin auf Zeit ein Jahr nach Brasilien

Südkurier, 20. Juli 2009, Christina Fröhlin

Als Missionarin auf Zeit wird Anja Keller aus Hintschingen ab Mitte August für ein Jahr in Brasilien, genauer gesagt in der Stadt Cajazeiras, tätig sein. Die 19-jährige hat gerade ihr Abitur am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium in Tuttlingen mit einem Durchschnitt von 2,2, absolviert und für sie war es schon lange klar, dass sie anschließend ins Ausland gehen möchte. Eine Stelle als Au-Pair-Mädchen hatte sie aber von vornherein ausgeschlossen. Ich wollte was machen, was einen Sinn hat und Menschen gut tut, erklärte die Abiturientin. Also setzte sie sich an den Computer und surfte im World Wide Web und stieß dabei auf die Seite der Ordensgemeinschaft Arme Schulschwestern. Per E-Mail hat sie dann Kontakt mit der Ordensgemeinschaft aufgenommen und wurde zu einem Vorstellungsgespräch, das auch gleichzeitig ein Kennenlern-Wochenende im Mutterhaus der Armen Schulschwestern in München beinhaltete, eingeladen. Zwei Stellen als Missionarin auf Zeit wurden ihr dann angeboten. Ich konnte wählen zwischen einem entwicklungspolitischen freiwilligen Dienst in Peru und Brasilien, informierte die Hintschingerin, die sich für Brasilien entschieden hatte. Die Stadt Cajazeiras liegt im Nordosten des Bundesstaates Paraiba und hat zwischen 60 000 und 70 000 Einwohner. Da es ein sehr trockenes Gebiet ist, lebt die meist ärmliche Bevölkerung von der Rinderzucht. Die 19-Jährige wird während ihres Aufenthalts an der Gesamtschule Colegio Nossa Senhora de Lurdes, die von rund 1000 Schülern besucht wird, Englisch unterrichten.

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Du bist ein guter Bursche

PR-inside, 26. Mai 2009

Gerade noch rechtzeitig vor dem Abschluss der Abiturprüfungen und dem großen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt vieler junger Erwachsener veröffentlicht ein ehemaliger Volontär seine Israel-Tagebücher auf www.schwupps.de. In spannender Weise schildert er seine interessanten Erlebnisse und Begebenheiten im Nahen Osten.

A German in Israel – that is simply unseen” So reagierte ein Freund aus Südafrika, als M. Klein ihm erzählte, dass er für seinen Zivildienst ins Heilige Land gehen werde,
um mit Behinderten zu arbeiten.

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Afrika ruft: Stefanie Koch und Irina Drees werden in Mosambik Missionare auf Zeit

Emsdettener Volkszeitung, 3. April 2009, Michael Böhm

“Es gib nur stundenweise Strom”, weiß Stefanie Koch. “Und fließendes Wasser haben wir auch nicht immer”, ergänzt Irina Drees. Doch das kann die beiden Freundinnen nicht schrecken. “Wir gehen für ein Jahr nach Afrika”, sagen sie.Mosambik im Südosten des schwarzen Kontinents ist das Ziel ihrer Träume, und hier – um ganz genau zu sein – der Konvent der Schwestern der Heiligen Maria Magdalene Postel in Metarica. Eine Handvoll Schwestern des Ordens mit deutschem Stammsitz in Heiligenstadt unterhält hier ein Kinderheim, engagiert sich in einer Schule und koordiniert vor Ort Familienpatenschaften, die Spender aus Deutschland übernehmen. Hier wollen sich Stefanie Koch (21) aus Emsdetten und Irina Drees (18) aus Elte engagieren und mitarbeiten.

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“Taizé ist ein Lebensgefühl”

Neue Westfälische, 24. März 2009, Tyler Larkin

Das Erwachsenwerden bringt neben vielen Privilegien auch einige Pflichten mit sich. Am einschneidensten wirkt sich dabei sicher der Wehr- oder Zivildienst aus. Eine weitere Alternative ist der sogenannte “Andere Dienst im Ausland”. Hauke Hillrichs, Abiturient aus Lübbecke, leistet derzeit seinen Beitrag als volljähriger Staatsbürger in einem “unkonventionellem Kloster” in der französischen Provinz ab.

Taizé ist der Name dieses abgeschiedenen Ortes nördlich von Macon im französischen Burgund. Ein verschlafendes Dorf mit angeschlossenem Kloster, das in den Sommermonaten von rund 200.000 Besuchern bevölkert wird. Geführt wird das Kloster von einem ökumenischem Männerorden.


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In Boca Chica wird Nächstenliebe gelebt

Suedkurier, 9. September 2008, Esther Dymel

Die Freie Christengemeinde “Foyer” in Friedrichshafen ist als Entsendeorganisation bei “Weltwärts”, einem Förderungsprogramm für humanitäre Hilfe der deutschen Bundesregierung, anerkannt. “Libertad” heißt das geförderte Friedrichshafener Missionsprojekt in Kolumbien, das von der Freien Christengemeinde unter der Leitung von Pastor Andreas Sohl (45) mit ins Leben gerufen wurde. Hinter dieser nun offiziell gewürdigten und anerkannten Arbeit von höchster politischer Stelle verbirgt sich gelebte Nächstenliebe:

Die Flugzeugtüren öffnen sich und die klimatisierte Kühle muss der feuchten, tropischen Luft weichen. Eine 26-stündige Reise liegt hinter den Friedrichshafenern, doch sie sind noch nicht am Ziel. Sie haben kaum Augen für die kolumbianische Hafenstadt Cartagena, die im spanischen Kleid Touristen aus aller Welt anlockt und Geschichten vergangener Tage erzählt. Erst gilt es noch, eine halbstündige Bootsfahrt nach Isla de Tierrabomba zu überstehen. Auf dieser Insel liegt Boca Chica, ein kleines Dorf, das nichts mit der pompösen Schönheit von Cartagena gemein hat. Hier leben die Nachkommen ehemaliger afrikanischer Sklaven in primitivsten Verhältnissen.

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Abiturient geht als Missionar nach Ghana

Braunschweiger Zeitung, 12. Juni 2008

Viele Abiturienten nutzen die Pause zwischen Schule und Uni zum Abhängen, Ausprobieren, Angucken. Nach der Kür, der entscheidenden Prüfung des jungen Lebens, kommt das Auslaufen. Nach der Anspannung, die Entspannung. Für Baptist Piest endet diese Zeit im September. Dann geht er auf Mission nach Ghana, Afrika.

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“Je mehr ich weiß, desto mehr Fragen habe ich!”

du-machst.de, 10. Mai 2008, Ilka Wiese

Nils Oertel (21) arbeitet beim Freiwilligen Friedensdienst in Israel. Er ist zum ersten Mal im Nahen Osten. Und manchmal hin- und hergerissen zwischen Angst und Spaß. du-Machst-Autorin Ilka Wiese sprach mit dem 21-jährigen Mescheder über seine Entscheidung und seine persönlichen Erfahrungen in einem Land, in dem viele Gegensätze aufeinander treffen.

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Messen und Matches: 13 Monate in Mexiko

NÖN, 27. Februar 2008

Fast dreizehn Monate verbrachte Martin Weißkircher, 23, für die Organisation Jugend Eine Welt (die mit den Salesianern zusammenarbeitet) in der mexikanischen Stadt Tijuana, nahe San Diego (an der Grenze zu den USA). Der Fugnitzer leistete dort Zivildienst.

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Jabulani – der weiße Freund aus Rulle

Neue Osnabrücker Zeitung, 27. Oktober 2007

Sofort würde er wieder nach Südafrika aufbrechen. Doch Peter Kaiser aus Wallenhorst-Rulle muss jetzt erst einmal in Berlin studieren. “Dann werde ich wieder irgendwo in die Welt hinausgehen”, sagt der 21-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung, in dem er über seine Zeit im “Freiwilligen Dienst im Ausland” berichtet.

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Down-Under sieht die Welt anders aus

Baden Online, 9. August 2007, Manfred Vetter

Gerade hat der 20-jährige Offenburger Thomas Gießler sein Abitur am Schiller gemacht, da geht es auch schon weiter. Richtig weit sogar: Der Abiturient leistet in Sydney, Australien, statt Grundwehrdienst oder Zivildienst den »anderen Dienst im Ausland« ab. Dort hilft er in einem Alten- und Altenpflegeheim einer katholischen Kirchengemeinde. Neben pflegerischen Tätigkeiten steht auch Unterhaltungstherapie auf seinem Dienstplan. Dazu gehört es, mit den alten Leuten an Singnachmittagen Lieder singen oder auch Feste und Ausflüge zu organisieren.

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