Einladung zur Fachtagung “Chancen und Risiken des Web 2.0 für internationale Freiwilligendienste”, grenzenlos e.V.

Web 2.0: Das „Mitmach“-Internet wird auch in internationalen Freiwilligendiensten immer präsenter:
Freiwillige schreiben Blogs, in denen sie über ihr Arbeiten und Leben im Ausland berichten. Entsendeorganisationen betreiben Online-Spendenakquise. Freiwillige vernetzen sich in sozialen Netzwerken wie Facebook oder der Freiwilligen-Community volunity.net. Entsendeorganisationen können von ehemaligen Freiwilligen bewertet werden und die Ergebnisse zur Qualitätsentwicklung nutzen. Die Anwendungsmöglichkeiten des Web 2.0 sind auch in internationalen Freiwilligendiensten vielfältig und manchmal kontrovers. Experten aus Praxis und Wissenschaft gehen der Frage nach, welche Chancen diese Entwicklungen bieten, beleuchten aber auch die damit verbundenen Risiken des Web 2.0. Zudem werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt, die sich an Entsendeorganisationen und/oder Freiwillige richten. Demnach ist der Fachtag sowohl adressiert an Vertreter von Entsendeorganisationen als auch an interessierte ehemalige Freiwillige. Erstmals wird das Bewertungsportal MeinFreiwilligendienst.de einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Programm sieht außerdem Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten über Sinn und Unsinn von 2.0 in internationalen Freiwilligendiensten vor. Der Fachtag findet statt im Umfeld der Rückkehrerkonferenz „undjetzt?!“. Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme!

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Ein neuer Kontinent, eine neue Erfahrung

Audiobeitrag von Deutschlandfunk, 27. März 2010, Ine Dippmann

Wer bereit ist, für ein Taschengeld zu arbeiten, hat bestimmte Erwartungen: eine neue Sprache lernen, andere Länder und Kulturen erleben. Das geht mit Kulturweit. Das ist der Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission.

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Das Tausend-und-eine-Nacht-Gefühl

EinsLive Sendungstip fuer den 21. Dezember 2009

Er ist 19, hat gerade Abitur gemacht und singt nebenbei im Chor. Doch insgeheim hegt Tobias Lösche schon lange ein Faible für alles Orientalische. So hat er sich bei Kulturweit beworben, dem neuen Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes. Mit Erfolg: Tobias gehört zu den ersten 200 jungen Bundesbürgern, die in die Ferne geschickt worden sind. Der junge Deutsche arbeitet nun für ein halbes Jahr am Deutschen Archäologischen Institut in Damaskus.

Damit erfüllt sich für Tobias ein Traum: Er geht auf Tuchfühlung mit den Einheimischen, nennt seine syrische Gastmutter bereits Mama und findet sich bestens zurecht in den verwinkelten Gassen der Damaszener Altstadt. Im syrischen Wüstensand geht er auf Schatzsuche. Er buddelt in einer Jahrtausende alten Siedlung und bestaunt die Überreste des Königreichs Qatna.
Tobias erlebt Syrien zwischen Handys und Hisbollah-Stickern, zwischen Vergangenheit und Zukunft und in beides vergräbt er sich. 1LIVE-Reporterin Stefanie Markert hat ihn auf seiner faszinierenden Spurensuche begleitet – die Reportage am 21. Dezember ab 23.00 Uhr in 1LIVE Plan B.

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Handbuch “Weltentdecker” Tipps für ein Jahr im Ausland

Berliner Morgenpost, 5. November 2009

Das Abi in der Tasche – und dann? Das ist meist der Moment, in dem sich viele junge Menschen für ein Jahr im Ausland entscheiden. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie verwirrend. Au-Pair-Mädchen in London, Farmarbeiter in Irland, ein freiwilliges soziales Jahr in Lateinamerika oder Jugendcamp-Mitarbeiter in Kanada – wer eine praktische Übersicht über die aktuellen Angebot sucht, findet Hilfe im “Handbuch Weltentdecker. Der Ratgeber für Auslandsaufenthalte” aus dem weltweiser-Verlag (256 Seiten, 14.80 Euro). In dem Buch sind nicht nur die verschiedenen Veranstalter für die jeweiligen Programme aufgelistet. Die Autoren, die meist selbst längere Zeit im Ausland gelebt haben, erklären zudem jedes Programm im Detail, gehen auf Kosten und Voraussetzungen ein, und geben Tipps aus eigenen Erfahrungen.

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Eine Welt – Eine Zukunft: weltwärts – Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst, der die (eigene) Welt verändert?!

Veranstaltungshinweis für den 10. September, Deutscher Entwicklungsdienst

Mit weltwärts können junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten. Das Programm wurde im Januar 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen und seither sind mehr als 3000 Freiwillige ausgereist. In der Diskussion wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich der Blick auf das eigene Leben verändert, wenn man eine Zeit lang in einem Entwicklungsland gearbeitet hat.

18 Uhr/Einlass und Informationsstände: Verschiedene Entsendeorganisationen stellen den Freiwilligendienst vor

19 Uhr/Podiumsdiskussion: Gäste sind die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, der Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), Dr. Jürgen Wilhelm, das Vorstandsmitglied der Freiwilligenorganisation grenzenlos e.V., Christian Wienberg sowie drei zurückgekehrte weltwärts-Freiwillige. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich in die Diskussion einzumischen und eigene Meinungen, Ideen und Visionen beizusteuern.
Im Anschluss werden neben dem Markt der Möglichkeiten verschiedene Imbiss-Stände im Foyer geöffnet haben.

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Eurodesk.tv geht “weltwärts”

IJAB, 12. August 2009

Das Online Magazin eurodesk.tv reagiert mit einer Sondersendung auf das große Interesse von Jugendlichen am entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“:

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Kein Kindergeld für freiwilligen Dienst im Ausland

Dorstener Zeitung, 24. Juni 2009

Leistet ein Kind einen freiwilligen Hilfsdienst im Ausland, erhalten die Eltern unter Umständen in diesem Zeitraum kein Kindergeld. Das geht aus einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs in München hervor (Az.: III R 33/07).

Das trifft zu, wenn das Kind den Dienst nicht als pflichtgemäßen Ersatz für den Wehr- oder Zivildienst erbringt, sondern freiwillig, und es sich nicht um gesetzmäßig anerkannte Dienste handelt. In dem Fall klagte ein Vater auf Gewährung des Kindergeldes für den Zeitraum, in dem seine Tochter einen Einsatz für die «Aktion Sühnezeichen Friedensdienste» in Norwegen absolvierte.

Solche Dienste erfüllten nicht die gesetzlichen Voraussetzungen dafür, dass das Kindergeld in diesem Zeitraum gewährt wird, entschieden die Bundesrichter. Das sei nur beim Freiwilligen Sozialen Jahr, dem Freiwilligen Ökologischen Jahr und ähnlichen Einsätzen im Sinne des Zivildienstgesetzes der Fall.

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Kein Anspruch auf Kindergeld für nicht zum Zivildienst verpflichtete Kinder

kostenlose Urteile.de, 24. Juni 2009

“Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.” gehört nicht zu den im Einkommensteuergesetz aufgezählten Freiwilligendienst, die den Bezug von Kindergeld rechtfertigen

Eltern steht für den Zeitraum, in dem ihr Kind einen durch die “Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.” organisierten Dienst in Norwegen leistete, kein Kindergeld zu. Dies hat der Bundesfinanzhof entschieden.

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„weltwärts“: Jugendliche helfen im Ausland

WDR Servicezeit: Familie, 3. Juni 2009, Torsten M. Fischer

Die beste Entscheidung ihres Lebens war für Elisabeth M. der Entschluss, nach Afrika zu gehen. Seit neun Monaten arbeitet sie in Tansania in einem Waisenprojekt, unterrichtet Englisch in der 1. Klasse, bringt die Kinder ins Bett, spielt mit ihnen, hört zu. Elisabeth ist gleich nach dem Abitur freiwillig nach Afrika gegangen und bleibt für ein Jahr.

Sie fühlt wie viele junge Menschen ihrer Generation: raus aus der deutschen Sicherheitsoase, rein in fremde Länder. Aber eben nicht als Tourist, sondern mit dem Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Diese Sehnsucht vieler junger Menschen wird seit Anfang 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit einem Pilotprojekt namens „weltwärts“ gefördert. Damit können Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren Praktika in Entwicklungshilfeprojekten absolvieren – in aller Regel bleiben sie für ein Jahr. Der Plan des Ministeriums: Mittelfristig sollen bis zu 10.000 Freiwillige pro Jahr „weltwärts“ gehen. 70 Millionen Euro stellt das Ministerium dafür bereit. Für die Freiwilligen bedeutet das, dass alle Kosten wie Flug, Unterkunft, Verpflegung und Versicherung bezahlt werden. Zusätzlich gibt es noch ein Taschengeld in Höhe von 100 Euro. Im Gegenzug erwarten viele Hilfsorganisationen, dass die Freiwilligen einen privaten Spenderkreis aufbauen. Bedingung für die Teilnahme bei „weltwärts“ darf das offiziell aber nicht sein. Übrigens: Wer bei „weltwärts“ mitmacht, hat auch weiter Anspruch auf Kindergeld. Interessant für junge Männer: Das Programm wird als Ersatz für Wehr- bzw. Zivildienst anerkannt.

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Von Freiwilligen für Freiwillige – die undjetzt?!-Konferenz 2009

openPR, 3. Juni 2009

Der Startschuss für die undjetzt?!-Konferenz ist gefallen. Sie ist die erste Konferenz, die sich an Rückkehrerinnen und Rückkehrer entwicklungspolitischer Freiwilligendienste richtet, die sich über ihren Freiwilligendienst hinaus zivilgesellschaftlich engagieren wollen. Die Konferenz findet vom 03. bis 08. August mit bis zu 250 Teilnehmern in Potsdam statt. Ein Team junger Freiwilliger organisiert die Konferenz mit dem Ziel, RückkehrerInnen aus den so genannten Entwicklungsländern zu vernetzen, um sie in ihren eigenen Initiativen und Projekten professionell zu unterstützen.

Das Freiwilligen-Netzwerk Nicaragua www.nicanetz.de ist eine solche kleine bereits aktive Initiative. Vergleichbare Gruppen aus jungen Rückkehrerinnen und Rückkehrern, die sich nach ihrem Freiwilligendienst langfristig für das Land oder ein spezielles Thema einsetzen und dabei ihre Erfahrungen aus vielen Monaten Engagement gezielt mit einbringen, sollen sich auf der Konferenz finden.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert das Projekt, um über entwicklungspolitische Freiwilligendienste zivilgesellschaftliche Strukturen in den Entwicklungsländern und auch in Deutschland zu stärken.

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