Die Richtung: weltwärts

Rotenburger Rundschau, 8. Juli 2009

Irgendwann einmal nach Afrika reisen. Schon als Kind hatte Silke Völz diesen Traum und jetzt wird er sich erfüllen. Die 23-jährige Rotenburgerin geht für sechs Monate nach Kenia. Jedoch nicht als Touristin, sondern im Rahmen der Initiative “Weltwärts.

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Hintergrund: Viele junge Menschen haben Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit in Entwicklungsländern. Die Zahl entsprechender Anfragen an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) überstieg in der Vergangenheit das Angebot.

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Tausend Kilometer für Kenia

Augsburger Allgemeine, 3. Juni 2009, Elena Kretschmer

Zuerst nirgendwo in Afrika und jetzt einmal quer durch Deutschland. Klingt spannend – und das ist es auch. Nachdem die 19-jährige Bühlerin Laura Künzig von Dezember 2008 bis April dieses Jahres fünf Monate in Kenia verbrachte, möchte sie nun mit ihrem Fahrrad Deutschland in drei Wochen durchqueren – um Spenden für zwei Projekte in Afrika zu sammeln, die ihr sehr am Herzen liegen. Gestartet ist sie am Dienstag. Am 25. Juni will sie in Flensburg sein. Das ist ihr Ziel.

Afrika hat mich schon als kleines Kind fasziniert, erzählt Laura mit leuchtenden Augen. 2005 verbrachte sie vier Wochen bei einer Gastfamilie in Südafrika. Und da für sie feststand, dass sie nach dem Abitur nicht gleich studieren möchte, entschied sie sich dafür, erst einmal einen Freiwilligendienst in Afrika zu absolvieren.

Ihre Organisation in Deutschland vermittelte sie mit einer passenden in Kenia und am 1. Dezember vergangenen Jahres ging die Reise los. Die ersten beiden Monate verbrachte ich bei einer Gastfamilie in Nairobi, arbeitete dort in einem Waisenhaus, dem Imani Childrens Home, und unternahm sehr viel, so die 19-Jährige weiter.

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Statt zur Uni ein Jahr nach Kenia

Der Westen, 31. Mai 2009, Michael von Lehmden

Zwei Abiturientinnen suchen die Herausforderung

Neukirchen-Vluyn. Die große Reise ist erst in vier Monaten, aber Janne Kuhl und Ann-Kristin Plüm stecken mitten in den Reisevorbereitungen. Kein Wunder, nach dem Abi geht es mal nicht eben nach Malle oder in sonstige Abhänggefilde, das Ziel der beiden 19-Jährigen ist Kenia. Und auch dort ist nicht Party, Sonnen und Relaxen angesagt, sondern ein Jahr lang Arbeit in zwei Schulen.

Uns beiden war immer klar, dass wir nach dem Abi ins Ausland wollten. Nach all dem Lernstress, sollte das auch die Zeit sein wo man sich findet und guckt wie es weitergeht, sagt Ann-Kristin Plüm. Einfach ein Studium anfangen und gucken ob es passt, da geht schon wegen der Studiengebühren nicht. Und einfach so abhängen und über die Zukunft nachzudenken, dagegen spricht die Biographie der jungen Frauen.

Kinder- und Jugendarbeit aber bitte in Afrika

Wir beide sind schon seit Jahren im CVJM engagiert und machen hier Kinder- und Jugendarbeit. Da war es klar, dass wir das auch machen sollten, erzählt Janne Kuhl. Während ihre Freundin sofort ein Projekt in Afrika favorisierte Südafrika, Tansania, Namibia schwankte Janne erst noch, bevor sie dem Ruf des Kontinents erlag.

Beide informierten sich und landeten beim Weltwärts-Programm des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Über diese Schiene nahmen sie Kontakt zu Organisationen auf, die Projektarbeiten anbot, machten sich an zwei Wochenenden über die Angebote kundig, schrieben Bewerbungen und landeten beide in Kenia. Janne Kuhl in Bambuli, einem Ort in der Nähe von Mombasa, Ann-Kristin Plüm 800 Kilometer entfernt in Muhurubay am Viktoria-See. Beide werden ab dem Herbst an Schulen arbeiten.

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Hanna Dengler hilft Waisen in Kenia

Schwäbische Zeitung, 18. April 2009

Die Trossingerin Hanna Dengler hat ein halbes Jahr in Kenia verbracht, um Waisenkindern zu helfen. Die Tochter des evangelischen Pfarrers von Schura, Paul Dengler, arbeitete in zwei Kinderheimen und unterrichtete als Lehrerin in einer Vorschule.

“Afrika hat mich schon immer fasziniert”, erzählt die 20-Jährige, die derzeit ein Praktikum bei der “Trossinger Zeitung” absolviert. Nach dem Abitur bewarb sie sich im vergangenen Jahr bei verschiedenen Hilfsorganisationen für den Freiwilligendienst im Ausland. Im Internet stieß sie auf ein privates Hilfsprojekt in Kenia. Ein Missionar und dessen Frau haben dort das Heim “Ray of Hope” (Hoffnungsschimmer) gegründet. “Es liegt mitten im Busch”, berichtet Hanna Dengler. “Ich wollte das Ursprüngliche kennenlernen.”

Was für sie bedeutete, monatelang ohne Strom und fließendes Wasser auskommen zu müssen. “Es ist eine ganz andere Welt und war eine große Umstellung”, blickt die Schuraerin zurück. So saß sie abends bei Kerzenlicht oder mit Taschenlampen mit anderen Helfern und Kindern beisammen.

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Der Traum von Afrika

Ostthüringer Zeitung, 3. Juni 2008, Marius Koity Pößneck

Ihren Traum von Afrika pflegt Jana Antemann seit langem. Das verrät etwa eine Puzzle-Bild mit einem Savannen-Motiv, das sie vor einigen Jahren zusammengefügt hat. In wenigen Wochen erfüllt sich die 21-jährige Pößneckerin diesen Traum: Ab 1. September wird sie ein Jahr lang als Freiwillige in einem Waisenhaus in Kenia arbeiten. “Ich kann sie ja nicht anbinden”, sagt ihre Großmutter Brigitte Antemann, 72, scherzend.

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Von der Schule auf Kenias Straße

Solinger Tageblatt, 4. August 2007, Simone Theyßen-Speich

Die einen besuchen ab Oktober die Uni, die anderen starten ihre Ausbildung Abiturient Moritz Fischer geht allerdings ein paar Schritte weiter. Genaugenommen 6400 Kilometer weiter. Er fliegt in diesem Monat nach Kenia, wird in Nairobi ein Jahr lang mit Straßenkindern arbeiten.

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Jugendliche helfen Aidswaisen in Kenia

newsclick.de, 1. August 2006

Die Zeit rast: Gestern noch für das Abitur gepaukt und morgen schon im Flieger Richtung Mombasa, Kenia. So kommt es Joscha Zoulkowski und Anne Gaida nun vor.

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