Würzburger als Missionar auf Zeit: Zuneigung macht glücklich

Main Post, 11. Februar 2010

Missionare auf Zeit tragen keine langen Bärte, sie sind jung, engagiert, haben eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung und teilen ihr Leben für rund ein Jahr mit den Armen der Welt. Unter ihnen ist der Würzburger Peter Maximilian Csef. „Warum ich mitmache? Ganz einfach, ich möchte meine Solidarität mit benachteiligten Menschen unter Beweis stellen“, betont Csef, der seit August 2009 auf den Philippinen tätig ist.

Peter Maximilian Csef, der in zwei Monaten 21 wird, ist ein waschechter Würzburger: Hier wurde er geboren, evangelisch getauft, hier ging er in den Kindergarten, in die Grundschule und machte am Riemenschneider-Gymnasium sein Abitur.

Missionare auf Zeit gibt es seit 25 Jahren. Mädchen und Jungen haben dabei die Möglichkeit, sich an Projekten der Orden und Gemeinschaften in armen Ländern dieser Welt zu beteiligen. Grundlage dafür ist das moderne Missionsverständnis der katholischen Kirche. Im Mittelpunkt der Mission steht heute der Mensch. Es geht um eine Weitergabe des Glaubens über das gelebte Beispiel.

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Als „Missionarin auf Zeit“ ein Jahr nach Brasilien

Südkurier, 20. Juli 2009, Christina Fröhlin

Als Missionarin auf Zeit wird Anja Keller aus Hintschingen ab Mitte August für ein Jahr in Brasilien, genauer gesagt in der Stadt Cajazeiras, tätig sein. Die 19-jährige hat gerade ihr Abitur am Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium in Tuttlingen mit einem Durchschnitt von 2,2, absolviert und für sie war es schon lange klar, dass sie anschließend ins Ausland gehen möchte. Eine Stelle als Au-Pair-Mädchen hatte sie aber von vornherein ausgeschlossen. „Ich wollte was machen, was einen Sinn hat und Menschen gut tut“, erklärte die Abiturientin. Also setzte sie sich an den Computer und surfte im World Wide Web und stieß dabei auf die Seite der Ordensgemeinschaft „Arme Schulschwestern“. Per E-Mail hat sie dann Kontakt mit der Ordensgemeinschaft aufgenommen und wurde zu einem Vorstellungsgespräch, das auch gleichzeitig ein Kennenlern-Wochenende im Mutterhaus der „Armen Schulschwestern“ in München beinhaltete, eingeladen. Zwei Stellen als „Missionarin auf Zeit“ wurden ihr dann angeboten. „Ich konnte wählen zwischen einem entwicklungspolitischen freiwilligen Dienst in Peru und Brasilien“, informierte die Hintschingerin, die sich für Brasilien entschieden hatte. Die Stadt Cajazeiras liegt im Nordosten des Bundesstaates Paraiba und hat zwischen 60 000 und 70 000 Einwohner. Da es ein sehr trockenes Gebiet ist, lebt die meist ärmliche Bevölkerung von der Rinderzucht. Die 19-Jährige wird während ihres Aufenthalts an der Gesamtschule „Colegio Nossa Senhora de Lurdes“, die von rund 1000 Schülern besucht wird, Englisch unterrichten.

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„Missionarin auf Zeit“ sucht die Begegnung

Ahlener Zeitung, 17. Juli 2009, Sabine Tegeler

Ahlen – „Missionarin auf Zeit“ wird sie bald sein. Mit dem Begriff könne wohl kaum jemand was anfangen, meint Anna Rensing: „Aber wenn ich ,entwicklungspolitische Freiwillige sage, dann wissen die meisten, was gemeint ist.“

Egal, ob als „Missionarin“ oder „Freiwillige“ – die 23-jährige Ahlenerin stellt sich ab 20. August einer besonderen Aufgabe. Sie geht nach Brasilien, genauer in die nord-östliche Region Maranhao, um dort in einem kleinen Dorf in einer Familien-Landwirtschaftsschule zu arbeiten.

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Als Freiwillige nach Südamerika

Der Westen, 29. April 2009, Bülend Ürük

Für Nichtgläubige mutet der Begriff “Missionarin auf Zeit” doch schon ein wenig seltsam an. Miriam Brüser aus Essen engagiert sich in Bolivien als “Missionarin auf Zeit”. Im ZeusPower-Interview spricht sie über ihre Erfahrungen und Beweggründe, nach Südamerika zu gehen.

ZeusPower: Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff “Missionarin auf Zeit”?

Miriam Brüser: Ich habe anfangs auch bei dem Begriff gestutzt. “Missionarin” heißt für mich nicht, dass ich nach Bolivien und in meine Einsatzstelle gekommen bin, um die Menschen und die zu betreuenden Kinder hier zu bekehren, sondern ich sehe in dem Wort “Missionarin” vielmehr “Mission”, einen Auftrag mit dem ich vor mittlerweile neun Monaten hierhergekommen bin. Es war keine plötzliche Laune, ich habe es mir lange überlegt und noch viel länger gewünscht. Immer schon habe ich erzählt “nach dem Abi nach Südamerika” zu wollen, ich habe für mich persönlich lange vorher diesen Auftrag gehabt. “Missionarin auf Zeit” beschreibt meine zeitlich auf ein Jahr begrenzte Arbeit als Freiwillige für einen Schwesternorden.

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Afrika ruft: Stefanie Koch und Irina Drees werden in Mosambik Missionare auf Zeit

Emsdettener Volkszeitung, 3. April 2009, Michael Böhm

“Es gib nur stundenweise Strom”, weiß Stefanie Koch. “Und fließendes Wasser haben wir auch nicht immer”, ergänzt Irina Drees. Doch das kann die beiden Freundinnen nicht schrecken. “Wir gehen für ein Jahr nach Afrika”, sagen sie.Mosambik im Südosten des schwarzen Kontinents ist das Ziel ihrer Träume, und hier – um ganz genau zu sein – der Konvent der Schwestern der Heiligen Maria Magdalene Postel in Metarica. Eine Handvoll Schwestern des Ordens mit deutschem Stammsitz in Heiligenstadt unterhält hier ein Kinderheim, engagiert sich in einer Schule und koordiniert vor Ort Familienpatenschaften, die Spender aus Deutschland übernehmen. Hier wollen sich Stefanie Koch (21) aus Emsdetten und Irina Drees (18) aus Elte engagieren und mitarbeiten.

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