Koalitionskrach verhindert Ausbau der Freiwilligendienste
PM Kai Gehring (MdB), 5.März 2010
um anhaltenden Streit um die Neuregelungen beim Zivildienst und den Ausbau der Freiwilligendienste erklärt Kai Gehring, Sprecher für Jugendpolitik:
Der vermurkste Kompromiss von Union und FDP zur Verkürzung von Wehr- und Zivildienst und der Streit um dessen Umsetzung wird auf dem Rücken der betroffenen jungen Menschen ausgetragen. Jetzt rächt sich das Umfallen der FDP in den Koalitionsverhandlungen und das ideologische Festhalten der Union an den Pflichtdiensten. Die Zukunft liegt im quantitativen und qualitativen Ausbau der Freiwilligendienste. Die notwendigen Mittel dafür stehen nur dann zur Verfügung, wenn die überholten Pflichtdienste endlich beendet werden.
Die Koalition streitet sich um eine unnötige optionale Verlängerung des Zivildienstes anstatt endlich den angekündigten Ausbau der Freiwilligendienste anzugehen. Als Folge dieses konzeptionslosen Hickhacks werden 2010 sogar mehrere Millionen Euro weniger für Freiwilligendienste zur Verfügung stehen, die bisher nach dem Zivildienstgesetz gefördert wurden. Dies wird absehbar Umschichtungen zulasten der Freiwilligen Jahre in den Bereichen Kultur, Sport und die internationalen Dienste zur Folge haben.<



